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09-2016netzwerkendiesternsinger

Netzwerke zu Hilfswerken und Partnern aufzubauen und zu stärken erfordert vollen Einsatz und weitet den Horizont ungemein. Das erlebt gerade Bischof Valentin auf seiner Tour durch Deutschland. Seinerzeit hat Bischof Claver die Netzwerke für das Vikariat aufgebaut und die Partner in Europa besucht. Jetzt ist es Bischof Valentin. Und Christian ist total froh, dass dies so möglich ist. Die letzten 3 1/2 Jahre stand in seiner Aufgabenbeschreibung, dass er das Vikariat im Netzwerken unterstützen soll. Seit ein paar Monaten hat Bischof unser Büro zum Networking Office umbenannt. Uns war es gelungen manchen Partner in die Cordillera einzuladen und das Vikariat durfte Gastgeber sein. Im vergangenen Jahr haben wir die Partner als Fürsprecher des Vikariates während unseres Heimataufenthaltes in Deutschland besucht. In diesem Jahr spricht der Bischof selber mit den Partnern und stellt persönliche Beziehungen her. Er hört von ihnen selber wie die Förderrichtlinien sind, wie sie die bisherige Partnerschaft erlebt haben und was in Zukunft möglich ist oder eben auch nicht.

Das Foto oben zeigt Bischof Valentin mit Frau Steiner von den Sternsingern den Schnappschuss konnte Christian noch einfangen – denn während Bischof sich über das Kinderpastoralprogramm von Bontoc austauschte, wurde Christian bereits von anderen bekannten Gesichtern bei den Sternsingern abgefangen, die auch noch Austausch wünschten.

09-2016netzwerkenmisereor

Bei MISEREOR gab es die Gelegenheit sich offen auszutauschen. Es konnten Punkte angesprochen werden, die sich so schwer über 10.000 km Distanz erklären lassen. Wir sind gespannt, wie Gespräche in Bontoc nachklingen werden und was das dann auch für Sr. Bea als neue Pastoral-Program-Managerin heißt.

09-2016netzwerkenacn

Und bei Kirche in Not ist Bischof Valentin gleich über ein paar vertraute Buchumschläge gestolpert. Wir könnten hier noch weitere Bilder einfügen, aber das soll an dieser Stelle mal genügen. Die Zeit hier ist begegnungereich und lehrreich. Und Christian meinte noch: In Bontoc hatte Bischof vielleicht noch nicht so richtig verstanden, warum ich ihn zu allen Partnern bringen möchte, aber nach jedem Besuch merkt er wie unterschiedlich die Gespräche verlaufen und wie viel er selber dabei lernt. Das kann man nicht delegieren, das muss man selber erfahren. Und es scheint ihm leichter Gastgeber in vertrautem Terrain zu sein als Gast auf fremden Terrain – aber in der Partnerschaft braucht es eben beide Erfahrungen und den gegenseitigen Besuch: Das Einladen und das Sich-Aufmachen / Gastgeber sein und Gast sein…


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MISSIO Aachen München

09-2016missio-aachen-munchen

Der Startschuss ist gefallen: Mit Gästen aus den Philippinen und zusammen mit MISSIO ReferentInnen wird an diesem Wochenende der Monat der Weltmission eröffnet. Nicola war bereits in Aachen zu den Orientierungstagen und konnte interessante Gespräche führen. Sr. Mary John Mananzan OSB hat angeboten mit ihrem Team vom Institute for Women Studies für ein Training für die Family and Life Core Teams in die Cordillera zu kommen. Father Shay Cullen von PREDA hat Unterstützung von seinem Team zugesagt, um Frauen- und Kinderrechte in der Cordillera zu stärken (er war betroffen zu hören, dass kürzlich mehrere Missbrauchsfälle in Sagada bekannt wurden – war aber auch nicht überrascht; das hatte er schon im Mai vermutet, dass Sagada und Banaue als Touristenorte höher gefährdet sind). Diese Begegnungen waren wichtig für unser nationales Netzwerk im Vikariat – und wir freuen uns schon auf unsere Rückkehr und ein weiteres Anknüpfen an diese vertrauten und neuen Kontakte. Wir sind gespannt, was der Bischof dann berichten wird, denn er ist jetzt erst zu den Einführungstagen nach München aufgebrochen und ebenfalls mit interessanten Gästen im Kontakt.

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Dieses Foto ließ sich in Bontoc nicht für unsere Reiseplanung hochladen, deshalb setzen wir er hier nochmal ein. Alle Termine finden sich hier auf dem Blog (Hinweis zur Familienwallfahrt in Rheingau: Bitte hier anmelden!) und mittlerweile auch auf den Bistumsseiten, sowie bei missio Aachen und München und auf deren facebook / facebook und twitter… Geplant haben wir diese Tour vor allem für Bischof und Magda – wir haben uns lediglich als Türöffner und Reisebegleiter verstanden. Total schade, dass Magda es nicht geschafft hat und jetzt nicht für sich selber sprechen kann, sondern wir für sie stellvertretend unterwegs sind…


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Taize

09-2016taize

Ein kleines Taize-Suchbild: Wer entdeckt den Bischof? Klar, das war einfach: Er wurde von den Brüdern eingeladen am Sonntag dem katholischen Gottesdienst vorzustehen; er steht in Albe und Stola mit jungen Menschen aus aller Welt um den Altar und feiert mit den Brüdern und über 400 Jugendlichen und Erwachsenen die Eucharistie. Am Freitag hatten die Brüder ihn schon zu sich geholt, um mit ihm vor dem Kreuz für die Anliegen seines Vikariates zu beten. Und ein breites Grinsen konnten wir am Samstag Abend sehen, als die Salome das Licht der Osterkerze bekam, es mit uns geteilt hat und dann quer durch die Menge zum Bischof gelaufen ist, um ihm persönlich die Kerze anzuzünden. Immer wieder haben die Brüder ihn zu sich geholt: Zum Mittagessen und dann wieder für ein Gespräch mit den Langzeitfreiwilligen. Frere Jean Marie hat sich gefreut und gemeint: Er ist ein so einfacher Bischof, es ist gut ihn hier zu haben und wir haben uns ausgetauscht wie wir weiterhin in Kontakt bleiben können…

Bischof Valentin hat Taize bereichert verlassen und musste auch zugeben, dass er es schon auch herausfordernd fand: „Die Sonntagsliturgie habe ich mir am Abend vorher geben lassen und erstmal in Ruhe gelesen.“ Er ist ermutigt nochmal mit seinen Priestern über eine inkulturierte Liturgie in der Cordillera nachzudenken – ein Gedanke von Bischof Claver seinerzeit, aber leider wurde daran zwischenzeitlich nicht weiter gearbeitet. Und dann sind wir gespannt wie sich diese Erfahrung vom Bischof auf die Jugendpastoral in Bontoc auswirkt…

Wir als Familie fanden die Tage in Taize auch bereichernd. Tabea hat an diesem besonderen Ort für Versöhnung das erste Mal gebeichtet. Und die Kleinen haben sich am Sonntag über das gesegnete Brot in den Körben gefreut. Die Gesänge fanden sie kinderleicht und interessant war, dass die englischen Versionen in ihnen länger nachklingen konnten. Wir Erwachsenen haben uns nicht mehr in eine Gesprächsgruppe eingeklinkt, aber den letzten Vortrag noch gehört zum Mut der Barmherzigkeit. Das ist dann auch unser Mitbringsel für das Pastoral-Team – und unsere Lese-Empfehlung für alle!


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TTT

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Bischof Valentin Dimoc war sichtlich bewegt, dass er in der Schweiz so viel TTT erfahren darf. Die Menschen in den Philippinen lieben Abkürzungen und TTT steht für Time (Zeit) Treasure (Geld- oder Sachwerte) und Talent (Begabungen). Und wenn man etwas gemeinschaftlich bewegen möchte, dann braucht es eben TTT.

TIME: Nach TTT haben all die Familien auf dem Foto oben gelebt und gearbeitet. Sie waren alle für einige Jahre in den Philippinen und haben mit Father Valentin ihren Beitrag in der Cordillera geleistet. Sie haben sich die Zeit genommen um nun Bischof Valentin in der Schweiz willkommen zu heißen. Und wir fanden es bemerkenswert, wie wertvoll ihnen diese Begegnungen waren. Manche Familien haben jeden Tag etwas Zeit mit ihm verbracht, manche Familien haben es möglich gemacht zweimal aus dem Wallis anzureisen. Das, was sie für drei oder mehr Jahre in der Cordillera gelebt haben, haben sie für drei Tage nochmal zum Ausdruck gebracht: Das Apostolat der Präsenz (das da sein oder miteinander unterwegs sein) ist das Mindeste was wir tun können und das Wichtigste um Beziehung zu leben. Bischof Valentin hat sich an viele besondere Erlebnisse aus vergangenen Tagen mit Fachpersonen erinnert und er hofft sehr auf weitere Fachpersonen, die ihm in seinem Dienst im Vikariat unterstützen.

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TREASURE: Bischof Valentin hat die offene und bedingungslose Großzügigkeit der SMB (Bethlehem Missionare) in Immensee geschätzt. Fr. Martin Jäggi war sein Begleiter für viele Jahre in Bontoc und ihn wollte er besuchen. So wurde Bischof von Fr. Martin nach Immensee eingeladen und viele Begegnungen wurden möglich gemacht. Dieses Erinnerungsfoto mussten wir vor unserem Aufbruch noch machen inklusive all der Schilder im Vorder- und Hintergrund. Wohl ein Ausdruck für seine Dankbarkeit, dass die SMB es ihm durch die jahrelange Begleitung möglich gemacht hat, nun so weltkirchlich unterwegs sein zu dürfen. Später hat er noch die CICM Fathers in Belgien besucht und ist seinem ehemaligen Gemeindepfarrer begegnet, der ihn getauft hat und nun als Bischof wiedergesehen hat.

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TALENT: Die ehemaligen Fachpersonen haben nicht nur ihre Zeit gegeben, sondern vor allem ihre Begabungen eingesetzt, um Leute zu mobilisieren und um Bischof ihren schweizer Kontext zu erklären. Daniel hat uns einen ganzen Vormittag durch Luzern geführt und versucht Stadt- und Kirchengeschichte zu erklären. Seine Frau hat am nächsten Tag die gegenwärtigen Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft über eine verlängerte Mittagspause beschrieben. Während für uns vieles vertraut war, war der Bischof eher irritiert: Die Uhr-Zeit lässt Menschen in Luzern Geld verdienen, aber die Menschen scheinen keine Zeit füreinander zu finden und es braucht dafür extra Begegnungsorte? Gibt hier etwa die Kirche die Jugend auf? Warum erreichen die Programme der Kirche nicht mehr Famillien? Ist es leichter Kirchengebäude zu erhalten als Gemeinschaften aufzubauen  – wie lässt sich sinnvoll in Letzteres investieren? Sind die Menschen denn nicht an den Erfahrungen und Diensten der alten SMB interessiert oder warum sind sie so viel in Immensee und nicht mehr in Luzern?

Wir merken: Wir begleiten gerade einen Bischof mit vielen Fragen und Irritationen – und wir halten ihm die Fragen wach, denn die sind wichtiger als einfach platte Antworten.


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MISSIO shop Webereien

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Bischof Valentin Dimoc ist Gast bei MISSIO München und reist durch die Bistümer München, Eichstätt und Speyer. Im Gepäck hatte er auch eine Auswahl von Produkten aus seiner Kaffee-Rösterei in Ifugao und einer Weberei in Sabangan. Wer die Projekte von Bischof Valentin fairstärken möchte, kann die Produkte im MISSIO shop erwerben. Dadurch werden kleine Kooperativen unterstützt und wie hier in Sabangan traditionelles Handwerk bewahrt.

Am 7. Oktober um 18.00Uhr findet eine Begegnung im Weltladen in Dillenburg statt. Christian wird bei der Gelegenheit mehr zu den kleinen Kooperativen und ihren Produkten berichten können.


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MISSIO shop Kaffee

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Bischof Valentin Dimoc ist Gast bei MISSIO München und reist durch die Bistümer München, Eichstätt und Speyer. Wer sich ganz philippinisch auf diese Begegnungen mit ihm einstimmen möchte, kann sich Dank dem MISSIO shop mit einer Tasse Hochlandkaffee fairwöhnen. Der Kaffee wird in der Cordillera angebaut und Bischof Valentin kauft ihn den Kleinbauern zu fairen Preisen ab, röstet ihn und vermarktet sowohl ganze Bohnen als auch gemahlenen Kaffee mit der Unterstützung verschiedener nationaler Partner. Zum ersten Mal bietet er seinen Ifugao Kape auch in Deutschland an – vielleicht auch nicht zum letzten Mal…

Auf dem Bild ist Bischof Valentin mit dem MISSIO Präsidenten Mons. Huber und dem Weihbischof Otto Georgens aus Speyer zu sehen.


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MISSIO Delegation

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Im August hatten wir eine Delegation von MISSIO München und dem Bistum Speyer in Bontoc zu Besuch. Jetzt sind wir zusammen mit Bischof Valentin Dimoc Gäste von MISSIO, also eine kleine Delegation aus der Cordillera zum Monat der Weltmission in Deutschland.

Wir freuen uns auf die Begegnungen an vielen verschiedenen Orten. Ein kleiner Überblick zu den öffentlichen Veranstaltungen findet sich auf dem vorletzten blog-Beitrag: ReisePlanung

Es sind neben uns noch viele andere tolle Gäste aus den Philippinen unterwegs. Einfach die offiziellen MISSIO Seiten durchklicken oder bei der Abteilung Weltkirche im Bistum anfragen. MISSIO unterstützt gute Projekte und hat großartige Partner hier in den Philippinen. Und die philippinischen Partner freuen sich auf einen Austausch mit den Menschen in Deutschland, um miteinander etwas besser Weltkirche begreifen und erfahren zu können.

Das Foto ist bei einem Gemeindebesuch mit unserer Jugendbildungsreferentin Ela in Talubin entstanden. Bei großen Jugendveranstaltungen wird das Essen für alle auf Bananenblättern serviert. Aber unsere Ilokano-Lehrerin hat schon gemeint: „Das ist aber nicht so typisch für uns in den Bergen. Ich bin mit ordentlichen Kokosnuss-Schalen aufgewachsen und nicht mit Bananenblättern. Aber beides ökologisch: Die Bananenblätter werden kompostiert und die Kokosnussschalen ordentlich ausgeklopft, dann sind sie auch gleich wieder einsatzbereit…“ Wir müssen mal noch ein Bild vom Lang-Ay Festival hier in Bontoc raus suchen, da haben die Marktfrauen nämlich auch die Gäste mit lokalen Produkten in Kokosnussschalen verköstigt – wenn ich das auf die Schnelle finde, stelle ich es auch noch ein…