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Kinderpastoralprogramm: erfolgreich!

07.2016PCChomevisit.JPG

Wenn es eine Erfolgsgeschichte in der Familienpastoral hier gibt, dann ist es das Kinderpastoralprogramm! Und wir haben hier so einiges gelernt:

  1. Man kann noch so viele Jahresplanungen am Schreibtisch schreiben, das beste Programm des Jahres stoplert einfach ganz ungeplant herein und schreibt Erfolgsgeschichte. Kurz: Magda und Christian waren im januar zu einem ganz anderen Training in Manila, sind dort zufällig Sr. Tere (PCC Landeskoordinatorin) über den Weg gelaufen und so kam alles ins Rollen (o.k. eigentlich kennen wir Pastoral da Crianca schon seit fast 20 Jahren über den MaZ Freiwilligendienst und wurden über die Sternsingeraktion im letzten Jahr darauf aufmerksam, aber es braucht den direkten Kontakt, damit es sich tatsächlich umsetzt)
  2. Im April wurden 27 Freiwillige ausgebildet, im Juli waren noch 21 dabei und im August werden neue Interessierte als Freiwillige ausgebildet. Es ist hilfreich, einen Verband mit dabei zu haben (Catholic Womens League – Frauenbund) und es ist hilfreich Menschen mit ganz unterschiedlichem beruflichen Hintergrund zu integrieren (Landwirte, Krankenschwestern, Katecheten…)
  3. Es ist super, wenn es schon ein bestehendes Programm inklusive Material und finanziellen Mitteln gibt. Die Ehrenamtlichen sind gleich mit Familien-Fragebögen und Leiter-Handbuch ausgestattet worden und wussten was es zu tun gibt: monatliche Hausbesuche, Familientreffen und Leitertreffen.

So, das wären mal die drei herausragenden Punkte, die unsere Ehrenamtlichen motivieren sich zu engagieren und sogar neue Ehrenamtliche zu werben. Wir sind total begeistert, wie sie sich organisieren und aktiv Familien aufsuchen. Sie machen schon nach wenigen Wochen einen Unterschied bei einzelnen Familien und in ihren Gemeinden. Hebammen laden sie zu ihren Hausbesuchen ein und ihre Dienste werden bei Gemeindeentwicklungsprozessen wertschätzend hervorgehoben. An zwei Gemeinden sind kleine Gärten entstanden mit Malungay, Aloe Vera und anderen Heilkräutern. Es ist der Plan Hausmittel für die Familien und andere Interessierte selber herzustellen. Eine Creme für Hautirritationen und ein einfacher Hustensaft kamen schon aus der Kräuterküche. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen. In diesen tagen gibt es erstmal ein weiteres Training – und dann ist der Plan das Programm auf weitere Gemeinden mit mangelernährten Kindern auszuweiten…


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Teng-Ab Team

08.2016TeamAbTeam

Das Personal im Vikariat ist überschaubar. Dieses Teng-Ab Team Foto ist kürzlich nach einem kleinen gemeinsamen Einsatz im Garten entstanden und zeigt fast alle KollegInnen vom Pastoralprogramm (Faith Formation: Youth, Catechetical, Altar bzw. Lay Formation: F&L und SADC ), der Verwaltung und den Hauswirtschaftskräften im Bildungshaus LayForCe. Von rechts nach links erst unten dann oben:

Sendang (SADC), Debora (Admin), Sheyla (Faith Formation), Sitas (Admin), Albert (LayForCe), Bal (LayForCe), Weng (SADC)

Vicky (SADC), Gladis (LayForCe), Jeanni Ann (LayForCe), Helen (LayForCe), Feli (LayForCe), Robert (Admin), Tea (SADC), Angie (Faith Formation), Christian (Lay Formation)

es fehlen:

Faith Formation: Santos, Sr. Emy, Agripina

Lay Formation: Magda, Nicola

SADC: Bryan, Regina


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MISSIO Delegation

WMS.plakat 2016

Wir freuen uns auf eine deutsche Delegation von MISSIO München und dem Bistum Speyer. Am Wochenende wird Bischof Val die 12 köpfige Delegation in Ibolao zu einem Kaffee einladen und ihnen seine Tuali Kultur vorstellen. In Bontoc werden sie in Teng-Ab beherbergt sein und die Saint Vincent School of Living Tradition wird von ihrem kulturellen Hintergrund erzählen. Und am Sonntag geht es in drei kleine Gemeinden: Talubin / Bontoc, Anabel / Sadanga und Aguid / Sagada.

Die Kolleginnen fühlen sich geehrt, dass sie den Zwischenbericht nicht mit der Post verschicken sondern persönlich übergeben dürfen. Nur wenige Delegationen haben es bisher in die Cordillera geschafft und für MISSIO ist es eine Prämiere – auch wenn sie schon seit vielen Jahren die Pastoralprogramme des Vikariates unterstützen.

Bischof Val freu sich, dass er im Oktober bei MISSIO München zu Gast sein darf. Er wird seine Erfahrungen aus der Gemeindeentwicklung und der Familienpastoral in München-Freising, in Eichstätt und in Speyer teilen. Anbei der Flyer: Flyer Bischof Val

Wer auch auf den Geschmack der Philippen kommen möchte wird demnächst im MISSIO shop Ifugao Kaffee und Webereien aus Sabangan finden.


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WW Unterwasserwelt

08.15.2016WWUnterwasserwelt

ich leibe schnorcheln“ Salome und wenig später „Ich möchte Meeresbiologin werden!“ (ok, das ist die Kurzfassung von der langen Geschichte was sie in Zukunft denn so machen möchte…)

Hintergrund: Während andere in den Ferien eine Radtour machen oder zum Ski-fahren gehen, geht es für uns an den Strand. Weil wir an einem steilen Hang wohnen, haben wir keine Fahrräder und weil es hier immer warm ist, gibt es nie die Gelegenheit für Wintersport. Deshalb ist unser Hobby schnorcheln. Vom Strand selber sehen die Mädels nicht so viel, denn die meiste Zeit stecken sie den Kopf unter Wasser. Mit dem Schnorchel und Tauscherbrille entdecken sie viele Muscheln, Steine, Seesterne, Seepferdchen, Fische und Pflanzen – manchmal leider auch Müll. Diesen Sommer waren wir zwischen vielen anderen Terminen leider nur zwei Nächte am Meer, aber wir haben den Strand von Zambales genossen! Dies ist nun unser letzter Beitrag zu all dem, was uns so über den Sommer und das Jahr hindurch glücklich macht. Tabea taucht nun von der digitalen Welt in den Alltag ab. Was Tabea sonst noch so glücklich macht, kann man in den unzähligen WW-Beiträgen der letzten Wochen und in dem Kindermagazin Weite Welt nachlesen.

 


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WW Blumengarten

07.30.2016WWBlumengarten

„Das ist so chic wenn die Blumen leuchten.“ Debora

Hintergrund: Debora sieht immer ihre Schwestern blog-Einträge tippen, da möchte sie jetzt auch mal einen Kommentar hinterlassen. Diese Blumen wachsen bei uns im Garten neben vielen anderen Exoten (dazu gab es ja mal eine Blumen-Serie, das muss nicht nochmal wiederholt werden). Zu dieser Blume lässt sich vielleicht noch hinzufügen, dass die Nachbarskinder erzählen, dass aus den Blüten Schlangen heraus kämen. Wir konnten bisher noch nicht heraus finden, was hinter dieser Annahme steckt. Wir bringen eher Bambus und Schlangen in Verbindung. Das geht sogar so weit, dass in manchem Bambus eine Python gesichtet wurde und er deshalb nicht mehr für Bauzwecke gefällt wurde. Unsere Taktik heißt: Abstand halten. Was Tabea sonst noch so glücklich macht, kann man in der Weiten Welt nachlesen.

 


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Schulalltag

07.18.2016Schulalltag.JPG

Die unerschrockene Mädels-Bande von Upper-Bogbogan auf dem Weg zu Schule… Wir sind ja ganz froh, dass wir den Schulalltag wieder haben und es relativ reibungslos funktioniert. Mal abgesehen davon, dass wir bereits klärende Gespräche mit dem Schulrektor und zwei Klassenlehrerinnen hatten. Nicht, dass das Verhalten unserer Kinder oder ihre Lernleistung Thema gewesen wären. Darüber haben wir uns mit den Lehrern noch nie wirklich ausgetauscht. Gegenstand waren eher Themen, wo wir nie erwartet hätten, dass wir das mit der katholischen Schule thematisieren müssten.

Lehrerin: Wir erwarten, dass die Kinder am Sonntag in den Gottesdienst gehen.

Nicola: Und was, wenn wir schon am Samstag in der Vorabendmesse waren?

Lehrern: Das ist ja kein Sonntagsgottesdienst.

Nicola: Ähm, aber das sind die gleichen Lesungen.

Lehrerin: Aber eben nicht am Sonntag.

Nicola: Also die Kirche hat damit kein Problem, aber die katholische Schule erkennt das nicht an?

Lehrerin: Richtig, Tabea müsste dann am Sonntag nochmal gehen – aber in diesem Fall kann ich ja mal eine Ausnahme machen (und streicht Tabea von der Liste der Strafarbeiten für versäumten Sonntagsgottesdienst)

Tabeas Klassenkamerad: Deine Mama ist nicht fair.

Nicola: Ja, mich verwirren diese speziellen Regeln und ganzen Strafarbeiten auch…

Hintergrund: Im kirchlichen Recht beginnt der Sonntag nach der Vesper am Samstag und deshalb zählt die Vorabendmesse nach der Vesper bereits als Sonntagsgottesdienst. Die Lehrerin kennt leider nur die Schulregel, dass die Kinder Sonntags in die Kirche sollen und bezieht sich auf den Kalender…

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