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Kindersegnung mit Huhn

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Viele Menschen begrüßen den Rafael: unsere Kolleginnen, die Priester, Ehrenamtliche in Bontoc und unsere Nachbarn. Und viele zeichnen ein Kreuz als Zeichen des Segens auf seine Stirn. Am Sonntag waren wir zur Fiesta in Kilong und die alte Katechetin hat dafür gesorgt, dass Christian mit Rafael einen Platz im schattigen Dap-ay (Feuerstelle mit Steinkreis) bekommt. Es gab ein paar nette und wie so oft wortkarge Begegnungen. Als wir dann zum Mittagesssen ins Pfarrhaus eingeladen wurden, fragte Christian noch, ob ein alter Mann denn auch den Rafael segnen wolle. „Ähm – wie segnen – das geht in Kilong nur mit Huhn – den Segen ohne Huhn gibts beim Pfarrer“ (zur Begrüßung eines Kindes wird traditionell mindestens ein Huhn rituell geschlachtet). Also das hatte Christian natürlich nicht zur Fiesta ins Dap-Ay mitgenommen. So hatten wir dann anschließend ein nettes Beieinandersein im Pfarrhaus mit Magda, unserem Kollegen Santos und Fr. Den – und eben Geschichten wie die Alten in den Gemeinden so ticken…

 


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Forum zur Rehabilitation von Drogensüchtigen

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Verschiedene Steakholder aus Bontoc haben sich vor einer Woche zu einem Forum in Teng-Ab getroffen, um über ein Rehabilitationsprogramm für Drogensüchtige zu beraten. Mit dabei waren Mitarbeiter von Teng-Ab, die Polizei, das Militär, Sozialarbeiter, kirchliche Verbände (Couples for Christ) – insgesamt mehr als 40 Teilnehmer. Der Impuls wurde von einer Selbsthilfegruppe aus Baguio gesetzt, die sich im Rehabilitations-Bereich spezialisiert hat.

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Es war eine nicht nur informative sondern interaktive Veranstaltung, denn viele der Teilnehmer hatten bisher kaum Zugang zu dem Thema oder Kontakt mit Drogenabhängigen. Wohl gemerkt gibt es auch nicht viele in Bontoc, denn ein viel größeres Problem als Drogen (konkret heißt das Marihuana oder Shabu – Chrystal Meth) ist hier der Alkohol (da wären dann die Zahlen von Betroffenen auch viel höher).

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Bischof Val ist ein Mann der Tat (wir denken uns manchmal, er hätte auch gut Sozialarbeiter werden können) und so gab es am Nachmittag noch ein Treffen mit konkreten Absprachen: Von den 60 bekannten Drogenabhängigen aus Bontoc werden vermutlich 30 an einem Rehabilitationsprogramm in Teng-Ab teilnehmen. Die erste Woche wird das Team aus Baguio gestalten, dann folgen drei Wochen unter der Regie von den jeweiligen Stakeholdern. Wir sind gespannt – aber es soll im April schon los gehen. Also Fortsetzung folgt!

Noch als Hintergrund: In der vergangenen Woche wurde der Gesetzesvorschlag zur Wiedereinführung der Todesstrafe für Drogenabhängige und Drogendealern in eine weitere Entscheidungsrunde gehoben. Die Kirche spricht sich vermehrt und unüberhörbar für das Leben aus, aber die Politiker scheinen das nicht wahrzunehmen und überstimmen unglaublich hoch die Todesstrafengegner.


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Aufbruchsstimmung

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Das Jahr 2017 ist gezeichnet durch Aufbruchsstimmung. Dieses Bild ist im Februar in Baguio entstanden – das Bild im August wird uns wohl mit noch mehr Gepäck im Schlepptau zeigen… Und der große Aufbruch beschäftigt uns und die Mädels immer mehr. Christian organisiert gerade Rafaels Geburtsurkunde für den Pass und klärt unsere Visa ab. Salome hat erst kürzlich gefragt: Wenn ich 23 Jahre alt bin, kann ich dann mit meinen Freundinnen wieder in die Philippinen kommen und ihnen meine Schule zeigen?

Und wir sitzen immer wieder abends zusammen und fragen uns wie das denn wohl so wird in Sachen: Wohnort, Arbeitsstelle, Mobilität… wie und wo knüpfen wir an Vertrautes an und wie und wo soll es tatsächlich anders weiter gehen…

Eine große Chance – aber wir merken auch: Eine noch größere Herausforderung. Da ist es gut, dass wir hier und da gute Freunde haben, die uns da gedanklich begleiten und Impulse setzen. Nein, es gibt noch keine Richtung, wir sind also noch offen für weitere Impulse und wenn Entscheidungen getroffen sind (wohl noch nicht all zu bald) werden wir die nicht nur für uns behalten…


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PCC Hausbesuche

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Das Kinderpastoralprogramm (PCC = Pastoral Care for Children) lebt vor allem durch die Hausbesuche. Das Bild oben zeigt allerdings keinen Hausbesuch sondern eher PCC home office, denn da kam Magda mit drei Ehrenamtlichen aus Paracelis schnell mal im Chocolate House vorbei: Baby auf dem Arm, Handy in der Hand und zwischendrin die Fortbildung für den nächsten Tag mit Nicola und den Ehrenamtlichen absprechen.

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Nachdem das PCC in Paracelis mit fast 30 Ehrenamtlichen in 2016 loslegte, zieht nun Bauko mit einer handvoll Ehrenamtlichen nach. Großartig ist jetzt, dass Magda die Neuen in Bauko nicht selber anleitet, sondern vor allem die erfahrenen Frauen aus Paracelis teilen ihre Erfolge und wie sie mit Schwierigkeiten umgehen. Bauko wird anders anlaufen als Paracelis, aber es läuft an und das ist Magda wichtig!

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Und hier laufen Magda, die neuen Ehrenamtlichen aus Bauko und die erfahrenen PCC Leiter aus Paracelis in die erste PCC Gemeinde von Bauko. Wir sind ja nicht mehr zu beeindrucken was schlechte Straßenverhältnisse angeht, aber Christian war mit einem Auto von Teng-Ab unterwegs (wohl gemerkt ohne Allradantrieb) und hat zwischendrin mal die Luft anhalten müssen – ging aber alles gut – auch das letzte Stück zu Fuß…


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Weihnachtsente

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Nun haben wir doch noch eine tolle Gelegenheit, dieses Bild von unserer Weihnachtsente zu teilen. Also diese Ente ist bei uns Dank einer Wichtelaktion zu Weihnachten im Büro eingezogen: Christian wurde sie von einer Kollegin zugewichtelt und so bekamen unser Gockel und die Henne einen Mitbewohner im Hühnerstall. Mit der Ente ist dann noch eine Badewanne für sie in den Hühnerstall gekommen, in der sich leider auch schon ein Küken ertränkt hat. Das neue Küken geht darin Gott sei Dank nicht baden…

03.12.2017Weihnachtsüberraschung.JPGAch ja, Anlass für diesen weihnachtlichen Artikel waren zwei Weihnachtspäckchen, die wir letzte Woche in Empfang nehmen durften. Sie waren auf dem Postweg wohl etwas länger unterwegs. Debora war völlig aus dem Häuschen: Was für ein Glück – zwei Überraschungspäckchen! Also Christstollen schmeckt auch in der Fastenzeit super. Und Tabea hat sich total über ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk gefreut. Nur Debora konnte die Situation schier nicht aushalten als sie realisierte, dass ein Päckchen für alle ist und das andere für die große Schwester. Unter Tränen beschwerte sie sich wütend: Bekommt die Tabea jetzt jeden Monat ein verspätetes Geburtstagsgeschenk?!? Freud und Leid können so nah beieinander liegen…


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relaxen

03.11.2017RafaelRelax.JPGTagsüber ist Rafael großartig im Relaxen. Das kann er so ziemlich überall: Auf Decken, in seiner Badewanne, in der mit Wasser gefüllten Badewanne (siehe Bild unten – das Wasser ist so braun, weil da noch ein Guavablätter-Aufguss für die Haut mit dabei ist) oder im Warmwasserbecken bei den heißen Quellen in Mainit. Bewegtere Bilder bekommen wir gerade nicht hin – und nachts ist das Licht so schlecht – da wäre er dann mal wach und aktiv. Wir arbeiten aber weiter an der entsprechenden Umstellung und an unserem chronischen Schlafentzug…

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…und dieser Schnappschuss ist heute entstanden – als Nächstes wird wohl auch Rafael mal eine altersgerechte Schwimmausstattung bekommen…

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