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Bischofshaus

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1.20.2013BischofshausWir ziehen aus dem Bischofshaus aus und mit uns ganz viel Kindergeschrei ; )

Nicht jedes Bischofshaus beherbergt eine Familie im Transit – und mal ehrlich, wir haben schon in so einigen Pfarrhäusern genächtigt, sogar schon im Pfarrhofgarten gezeltet, Missionshäuser haben uns zu Seminaren, workshops oder auf der Durchreise aufgenommen oder wir haben sie in einiger Regelmäßigkeit mit einem Camp belagert – aber Bischofshäuser sind auch für uns eher eine seltene Unterkunft. Schon erstaunlich wie sehr wir uns da an Bischof Rudi Beltran als unseren Platznachbarn bei Tisch gewöhnt haben. Er ist nun Bischof in La Union (unserem Nachbarbistum) und das katholische Vikariat Bontoc-agawe ist vakant. „Nikolaus weg“ hat Salome beim Essen bemerkt – haben wir erst gar nicht verstanden, bis auch uns aufgefallen ist, dass mit ihm die Bischofsbilder ausgezogen sind. Und da Salome beim Thema Bischof gleich auch an den Hl. Nikolaus denkt, hat sie in ihrer Feststellung lediglich verwechselt, dass es sich bei uns um (Bischof) Rudi und eben nicht (Bischof) Nikolaus handelt.

Anfangs hat unser Flurnachbar und Hausverantwortlicher Father John noch gemeint, dass die Kinder Musik in seinen Ohren sein werden. Klar, können unsere Mädels singen und das auch schon früh morgens. Aber vor allem Abends können sie auch mal einen Wutanfall oder Schreikrampf wegen Zähneputzen, Haarekämmen oder anderen Alltäglichkeiten bekommen. Wir haben ihn besser mal nicht gefragt, wie ihm die Musik der Familie Maier gefallen hat – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden…

Wir verabschieden uns nun als Gäste des Bischofhauses. Wir sind froh, dass wir hier unterkommen konnten, dass die Kinder hier einen Ort zum Spielen und Zurückziehen hatten. Vielleicht ist auch der ein oder die andere froh, dass nun etwas Ruhe einkehrt – die Mädels werden aber sicher auch vermisst werden – beispielsweise von Tesi in der Küche, die immer wieder mal debora einfach bei sich hatte…

Für uns als Mitarbeiter im Pastoralzentrum war es super hier einzusteigen. Es gab durch verschiedene Feste und Feierlichkeiten reichlich Gelegenheiten allen Priestern des Vikariates zu begegnen, mit Verantwortlichen aus allen pastoralen Arbeitsbereichen Kontak auf zu nehmen und vor allem hier auch mit den ganz normalen Mitarbeitern aus Küche, Werkstatt, Haus und Hof Zeit zu verbringen. Wir wurden von allen als die neuen Mitarbeiter im family and life team gesehen und als Familie wahrgenommen. Einen besseren Einstieg / Ort hätten wir uns für unser Ankommen nicht wählen können.

Jetzt ziehen wir hier aus – und in das Chocolate House ein – bald gibt es dann von dort, von unserem neuen Alltag mehr zu berichten…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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