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Ein Kommentar

1.28.2013organic

Heute waren wir in der Pfarrei in Kayan (ca. 1 Stunde mit dem Kleinbus), die nach organic farming funktioniert. Im Vikariat gibt es so einige Ansätze, vorangetrieben von drei Priestern, unterstützt von BMI Fachpersonen umgesetzt in einigen Pfarreien und vielen Familien bzw. Kooperativen. Jetzt soll die Zentralstelle, also das Teng-Ab (Pastorazentrum, Laien-Ausbildungs- und Exerzitienhaus und das Bischofshaus inkl Priesterseminar) ganz BIO ticken. Das Vikariat möchte in den Gemeinden und im Teng-Ab ausgerichtet sein als Kirche in der Nachbarschaft (BEC) und unter dem Thema Bewahrung der Schöpfung. Damit die Idee auch ihre Umsetzung findet, haben heute ein paar Teng-Ab-MitarbeiterInnen Landluft geschnuppert und wir haben uns als Familie eingeklinkt.

Kurz – wir waren beeindruckt: vom Workshop und von dem was dort in nur 1 ½ Jahren entstanden ist.

Etwas ausführlicher darf man sich das etwa so vorstellen: Vor 1 ½ Jahren ist Father Marion neu in die Pfarrei gekommen und hat bereits Erfahrung und Interesse am organic farming mitgebracht. Aus dem Müllabladeplatz hinter der Kirche wurde ein Bio-Garten: von verschiedenen Kompostanlagen und Düngerherstellung über das Vorziehen von Pflänzchen und dann kleine Gemüsebeete. Dahinter eine Kleintierhaltung mit Hühnern, Enten und Schweinen inklusive Futterherstellung (siehe Foto). Wir haben nirgens auf den Märkten so saubere und gersunde Tiere gesehen. Wir haben zu den Zwischenmahlzeiten und zum Mittagessen von vielen gekostet – und es war super lecker! On Top: Es gibt Mülltrennung nach Plastik, Cellophan, Papier und Bio auf dem Gelände o.k. Mit den Wegwerfwindeln unserer Mädels kamen wir dann da an eine praktische Restmüll-Grenzerfahrung – aber das Thema waste-management müssen wir wo anders mal aufgreifen…

Im Seminarraum gab es theoretischen Input und die theologische Verankerung: weil wir Christen sind ist es auch der Auftrag eines Priesters die Bibel ernst zu nehmen und mit den Leuten umzusetzen – in Seminaren direkt vor der Kirche und ganz praktisch – es geht um den Gärtnerauftrag in der Schöpfung. Umwelt und Kulturpädagogik – für einige sagt das Alles, für die anderen hier in paar Zeilen zusätzlich. Denn wir sind beide nicht nur Religionspädagogen mit Sozialpädagogikstudium, sondern hatten einen Studienschwerpunkt eben in Umwelt- und Kulturpädagogik an der KSFH in Benediktbeuern.

Und wem die 50 regionalen Reissorten auf einem Testfeld, die alternative Bio-Gas-Anlage und das kleine Öko-Biotop in Kayan etwas zu weit weg sind, die verweisen wir gerne an den Vausshof, der ist mitten in Deutschland und versucht etwas ähnliches umzusetzen und lebt bio ; )

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

Ein Kommentar zu “organic

  1. Das ist ja wohl die beste Vorbereitung für einen Einsatz/ Leben auf dem Vauß-Hof 😉
    Wir drücken euch feste aus der Ferne!

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