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Hingyon

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3.9.2013HingyonMagdasworkshop

Wochenende ist Workshopzeit und so sind wir mit unseren Kindern mal wieder unterwegs gewesen und zwar in Hingyon nahe Lagawe. Es waren Referenten aus Antipolo vom Family and Life National-Team (ECFL) der Bischofskonferenz (CBCP) eingeladen. Wir haben als Familie unsere Kollegin Magda begleitet, die dieses Wochenende organisiert hat. Sie hatte ihr Büro kurzer Hand ausgelagerten und open air vor dem Konferenzraum gearbeitet. Christian und Nicola haben wechselweise die Module besucht und auf die Kinder aufgepasst. Und es kamen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Familienpastoral aus vielen Missionsstationen der Ifugao Province. Einige sind schon seit vielen Jahren treue Mitarbeiter an der Basis, haben selber eine große Familie und wollen andere Familien in ihrer Gemeinde begleiten. Andere waren ganz jung und dynamisch mit dabei und wollen andere junge Leute aus ihren Gemeinden für Familienarbeit gewinnen.

Inhalt des Workshops und der vielen Powerpoint-Präsentationen waren die Herausforderungen unserer Zeit: Veränderungen in der Gesetzgebung bzgl. Familienplanung und Einflüsse von Fernsehen, Internet und Werbung in allen Familienbereichen. Die Referenten haben Einschätzungen und Richtlinien aus katholischer Sicht dazu angeboten. An manchen Stellen mussten wir und die Teilnhemer schmunzeln, weil die Referenten eben doch Großstädter mit einer anderen Lebenswelt sind. Wenn sie vom Einfluss der Werbung in großen Einkaufszentren sprechen, dann ist das hier ziemlich weit weg und nicht jeder der Teilnehmer oder deren Familienangehörigen ist diesen Einflüssen ausgesetzt. Aber einen Fernseher mit all den Novelas und Werbekanälen gibt es auch hier in vielen Häusern.

Ja unsere Lebenswelten (in der Ifugao Province, in Manila oder in Deutschand) und Herangehensweisen in Workshops (Vortrag vs. Diskussion vs. Erfahrung) und manchmal auch unsere Sichtweisen und Einschätzungen (was ist moralisch ideal: was halte ich für richtig oder vertretbar oder verwerflich und wie verhält sich das zu den Realitäten?) sind sehr unterschiedlich – aber eines haben wir alle geteilt: und zwar die Sorge um die Familie und das Leben.

Wir hören und sehen ganz viel: was offiziell in Workshops stattfindet, was sich am Rande ereignet, was wir bei der An- und Abreise mitbekommen… Bald wird es an uns sein, im Rahmen dieses Kontextes einzuschätzen, wie wir uns hier fachlich für Familien und das Leben einbringen können.

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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