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Schuljahresabschluss

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3.19.2013SchuljahresabschlussDas erste Schuljahr ist für Tabea jetzt auch schon vorbei. Für ihre Freundinnen und Freunde kommen hier ein paar Extra-Bilder. Das gibt für Denis und Fabienne eine Extra-Lange Zeit vor dem Computer und Philipp und Michael sehen, was die Cousinen so machen – viel Spaß bei Anschauen und Lesen von diesem Artikel!

Tabea hat seit Januar die Gruppe Kindergarten 1 in der Saint Vincent School besucht – und das ist etwa mit einer deutschen Vorschule vergleichbar. Die Kinder lernen die Buchstaben und Zahlen und üben verschiedene Sprachen (Finontoc ist die Muttersprache vieler Kinder, Ilokano die Regionalsprache, Tagalog ist Landessprache und läuft hier im Fernsehen, genauso wie Englisch). Salome wäre schon so gerne Schulkind und begleitet ihre große Schwester häufig auf ihrem Schulweg.

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3.19.2013Schuljahresabschlussgottesdienst

Zum Schuljahresabschluss gibt es in einer katholischen Schule auch einen Gottesdienst. Tabea’s Klasse hat die Gaben für den Gabengang mitgebracht. Sie hatte Mascobao (Zucker aus Zuckerrohr, der in dem Nachbarort Mainit hergestellt wird) dabei. Mit ihren Klassenkammeradinnen und einigen Eltern hat sie sich quer durch die Kirche auf den Weg gemacht. Sie wusste wie das abläuft, weil sie das zuvor als Klasse geübt haben, aber auch weil das ganz normal ist und wir das jeden Sonntag so sehen. Gemeindemitglieder tragen die gespendeten Gaben für das Pfarrhaus aus der Gemeinde heraus nach vorne, wo sie der Pfarrer entgegennimmt, genauso wie die Kollekte.

Zum Schuljahresabschluss gehört auch der Recognition Day – der Anerkennungstag für die erbrachten Leistungen und all das Gelernte im vergangenen Schuljahr. Nach der Begrüßung und der Nationalhymne hat Tabea mit ihrer Klasse einen Tanz aufgeführt – wir kennen den unter Ententanz, hier heißt er Chickendance. Leider passte Tabeas Chickenhead (Papp-Hühner-Kopf) nicht so gut auf ihren Kopf und das verunsicherte sie auf der Bühne. Dann hat sie sich das Publikum mal genauer angeschaut und schon kamen die Tränen. Abends hat sie uns dann erklärt, dass ihr Herz auf einmal viel zu laut klopfte und sie Angst bekam. Das gehört zu solchen Auftritten wohl auch dazu.

3.19.2013SchuljahresabschlussdoktorNach einer Umziehpause stand Tabea ganz in weiß aber nach wie vor sehr schüchtern auf der Bühne und sie haben ein Aktionslied gesungen: das Dakel-lied hat uns Tabea erklärt. Und endlich erklärte sich für uns das Rätsel um das Wort Dakel. Tabea ist nach wie vor der festen Überzeugung, dass es sich dabei um ein Dackel-Hunde-Lied handelt. Wir hatten zwischenzeitlich gedacht es sei in Ilokano und da heißt dakel GROSS. Aber da lagen wir alle wohl etwas daneben, denn der Text geht so: Five little Monkeys are jumping on the bed, one fell down and broke his head. Mama called the DOCTOR, the DOKTOR said: No more jumping on the Bed. Auf der Bühne standen also fünf kleine Äffchen, die hüpften bis eines hinfällt, dann hat die Mama den DOKTOR und nicht den Dackel oder dakel (also Tabea) gerufen, die dann das heruntergefallene Äffchen ausschimpft.

3.19.2013.Schuljahresabschlussnumbers

Aller guten Dinge sind drei, deshalb ging es kurz drauf nochmal in Schuluniform auf die Bühne. Jetzt wurde gezählt und zwar Tabea zusammen mit Jesyka: Make a curve than a loop there are no tricks to make a number six. Die zwei sind großartig in Arbeitsteilung und so hat Jesyka das Verslein aufgesagt und Tabea das Schildchen mit der Nummer Sechs hochgehalten.

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3.19.2013SchuljahresabschlussauftrittEs geht immer noch was in Sachen Bühnenauftritt, deshalb ist die Klasse noch mit einem Lied aufgetreten, das wir vom Zettel her kannten: ein Lobgesang auf Eltern, Lehrer und Schule. Tabea hat mitgemacht, weil alle aus ihrer Klasse mitgemacht haben – die Bühne scheint aber nicht einer ihrer Lieblingsorte zu sein. Verstehen konnten wir leider nix, weil das Kind mit Mikro in der Hand es auch gut ohne elektronische Verstärkung geschafft hätte. Es war einfach nur super laut und schrill, aber so etwas wie Melodie oder Text kam dann nicht mehr rüber.

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3.19.2013SchuljahresabschlussmostbehaveUnd dann gab es die Ehrungen für die Klassenbesten in sämtlichen Fächern und für das Sozialverhalten. Tabea wurde geehrt mit den Worten: BEST BEHAVE – Am Besten Verhalten. Manchmal ist es eben doch ganz gut, wenn man etwas schüchtern und eher zurückhalten ist. Mal sehen wofür es im nächsten Jahr eine Auszeichnung gibt… Nicola hat auch ihren Part gespielt und wie alle anderen Eltern die Ehrung von Father Marcs, dem Gemeindepfarrer und Rektor der Schule entgegengenommen. Die Medaille legen die Eltern den Kindern um und schicken sie dann in die Reihe zu ihren Klassenkameraden. Mit einer Verbeugung verabschiedet sich dann so eine Kinderreihe: one two three bow – das kann jetzt auch schon die Salome…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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