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Landestreffen

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4.4.2013BMILandestreffenMandalaAlle BMI-Fachpersonen und ihre Familien treffen sich zweimal im Jahr, um im Austausch zu sein, um bereichernde und herausfordernde Erfahrungen zu teilen und natürlich um dazu zu lernen und sich neu auszurichten. Das haben wir in der Osterwoche im Teng-Ab gemacht – wir hatten also Heimspiel. Andere Familien sind aus anderen Bistümern viele Stunden lang angereist, manche mussten nur innerhalb unseres Vikariates umziehen und wir haben einfach unsere Sachen gepackt und sind die Straße rauf gelaufen.

4.4.2013BMILandestreffenBrückeWir waren gemeinsam auch in der Mountain Province unterwegs und sind zusammen nach Apa Campsite gelaufen. Das Projekt haben BMI Fachersonen vor einigen Jahren gestartet. Sie haben durch Ökotourismus eine einkommenschaffende Maßnahme für junge Männer gefunden. Diese jungen Männer waren zuvor Jäger und haben im Nebelwald von Mount Kalawitan bis runter zu den Reisterassen gejagt und sich eben dementsprechend gut ausgekannt. Heute dient ihre gute Orientierung den Touristen, die eben nicht den Strand sondern die Berge aufsuchen und hier in der Mountain Province wirklich ein besonders schönes Fleckchen Erde vorfinden.

4.4.2013BMILandestreffenApaCampsite

Wir haben es genossen durch Reisterassen zu wandern, den Nebelwald vor uns zu erahnen, an Wasserkanälen und einem Bachbett entlang zu gehen. Und es war mehr als ein Ausflugstag, eine Wanderung oder Erholung. Wir haben dadurch nicht von einem Projekt im Konferenzraum gehört, sondern haben es erfahren: mit der Einführung eines lokalen Experten, mit dem Gebet das vor allem, was begonnen wird, gesprochen wird, mit vielen umsichtigen lokalen Wegbegleitern die mit unseren Kindern streckenweise alleine unterwegs waren und sie gut im Blick hatten, mit dem Mittagessen das auch heute noch eine Handschrift der Schweizer Fachpersonen trägt, die vor vielen Jahren die Anfänge mit geprägt haben – inkl. Karotten-Muffins und Kartoffelsalat.

4.4.2013BMILandestreffenLolo

Und für die Freunde von Tabea und Salome gibt es noch ein Extra-Foto: die zwei Mädels füttern Lolo, einen vor Kraft strotzenden jungen Rüden. Anfang der Woche fanden die zwei den Hund eher beängstigend, Ende der Woche haben sie seinen Namen immer wieder gerufen, ihn gefüttert und getreichelt. Der Hund gehört einer anderen BMI Fachperson – wir überlegen noch, ob wir auch einen halten sollen…

Geteilte Zeit an einem Ort, gemeinsam unterwegs sein und Essen teilen, kann manchmal ein neues Aufeinanderzugehen bewirken – und das stimmt wohl nicht nur für Kinder und Hunde…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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