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Fruchtbarer Boden

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07.17.2013MultiplikatorenschulungIn Kayan waren wir im Januar zu einem Öko-Anbau workshop. Aber auch in Sachen Family and Life haben wir dort am ersten Juli Wochenende einen fruchtbaren Boden vorgefunden. Mit Magda hatten wir dort eine Tag lang mit den Ehrenamtlichen der Missionsstation zu Familienpastoral gearbeitet. Der Schwepunkt lag auf Ehevorbereitungskursen, aber wir haben immer wieder auch auf die Möglichkeit von Paarkursen verwiesen. Da Magda vor allem ihr fachliches Wissen an die Frau oder den Mann bringen will, hatten Christian und Nicola die Chance nochmal mit der Gruppe etwas kreativer zu arbeiten. Es war die Gelegenheit ihrer Kollegin und den Multiplikatoren einfache Paar- oder Gruppenübungen ohne viel Materialeinsatz vorzustellen. D.h. wir bringen die Lehrer / Schüler Sitzordnung etwas durcheinander, laden die Teilnehmer ein, im Kreis zu stehen und eine Aufgabe zu erledigen. Ganz überraschend kamen die jungen Mangopflänzchen aus der Gemeindeeigenen Baumschule, die sich die Teilnehmer mal ganz genau anschauen sollten. Sehen alle gleich aus? Eben doch nicht. Und so ist das auch mit unseren Kindern – der Einstieg zum Thema christliche Erziehung.

Nicola und Christian stellen imme wieder fest: nicht nur die Agrikultur in den Philippinen ist anders als in Deutschland – auch die Erziehungskultur. In den handouts lesen wir, dass von den Kindern erwartet wird, dass sie ihren Eltern mit Respekt und Gehorsam begegnen. So würden wir es jetzt nicht formulieren. Also von unserem Mädels würden wir uns auch manchmal wünschen, dass sie einfach ein bisschen mehr auf das hören was wir so den lieben langen Tag predigen: hampel auf dem Geländer nicht rum, trag deine kleine Schwester vorsichtig, geh langsam die Treppen runter… Vor diesen alltäglichen Bruchlandungen wollen und können wir sie nicht bewahren – vielleicht begleiten oder eben dann trösten. Und wie ist das mit dem „zurückgeben“ von dem was man so in die lieben Kleinen steckt?! Vielleicht ist da so ein Mangopflänzchen wirklich ein gutes Bild: es dauert Jahre bis der Baum Früchte trägt und am Besten schmecken die, die er einfach reif fallen lässt…

Ach ja, die Früchte von so einem Sonntag sind dann drei weitere marriage renewals Wochenendtermine (unter dem Titel hatten wir auch noch nix im Angebot und die Teilnehmer haben ihre Erwartungen nicht formulieren können – das wird auch interessant) in drei Zonen der Missionsstation – also später wieder mehr dazu (frühestens ab September – aber die Termine werden ja für gewöhnlich nochmal nach hinten verschoben – wir rechnen mit Oktober…)

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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