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dreifach

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11.23.2013TadianDomesticChurchManches Arbeitswochenende ist bei uns doppelt ausgebucht – dieses war dreifach belegt. Am Samstag ging es in Tadian los. Dort haben wir mit unserer Kollegin Magda mit Singles und Ehepaaren aus verschiedenen Gemeinden rund um Kayan versucht ein Ehepaare-Seminar durchzuführen. Ähnlich wie letztes Wochenende in „Sunny Side – Banaao“. Eben nur mit dem Unterschied, dass diesmal die Ehepaar unter den Teilnehmern in der Minderzahl waren. So haben wir während des Seminares immer wieder versucht die Paareinheiten auch für die Singles oder eben halben Paare zu öffnen – anything goes – das war die Devise die uns gleich zu Beginn unseres Einsatzes nahegelegt wurde – an einem solchen Tag versucht man sich irgendwie damit durchzuschlagen. Und das Fazit der Teilnehmer: oh das ist wirklich ein bereichernder workshop für Paare – klar, dafür wurden wir ja auch angefragt…

Ach ja, wer sich wundert was er auf diesem Bild sieht: Nicola hat zunächst die Teilnehmer dort abgeholt woher sie kommen. Auf dem Boden wurde der Stadtort der Kirche in Tadian abgeklebt und dann die BECs der Teilnehmer drum herum. Jedes Haus steht für eine Gemeinde. Und mit den Karten wurde dann ein Familienhaus gelegt und später geklebt: welche Elemente machen unser Haus oder unsere Familie zu einer kleinen „Hauskirche“.

11.24.2013LengaFiestaAm „Christ König Sonntag“ ging es dann nach Lenga. Dort war Pfarrfest. Und der Tag stand so mehr oder weniger unter dem Motto: wir alle sind Kirche – so wie wir eben so sind. Wir sind schon auch immer wieder erstaunt, wo die Kirchen gebaut sind. Was für Menschen zusammen kommen. Und manchmal wundern wir uns über uns selber, dass wir dabei sind. Also Lenga gehört wie Banaao oder Tadian auch zur Missionsstation Kayan. Dorthin sind wir also mit Fr. Marion gefahren und haben Regina, eine weitere Kollegin getroffen. Die Tour hat ca 1 1/2 Stunden gedauert. Als wir unseren zweiten Kaffee getrunken haben, hat unser „Öko-Pfarrer“ erstmal die Gemeinde begrüßt, die schon ein Weilchen die Gottesdienstlieder geübt hat. Die Proben gingen weiter, während er Beichte gehört hat. Dann ging der Gottedienst los. Gefolgt von der Taufe von drei Jugendlichen und anschließendem Pfarrfest-Programm. Dabei ist dieses Foto entstanden. Kurz darauf haben wir gegessen – und weil Fr. Marion so Öko ist, wurde nicht nur ein normales Huhn geschlachtet, sondern ein einheimisches Huhn musste extra für ihn in den Topf. Nach einem Abschluss-Tanz – auch wir haben versucht, uns zu den Gongs zu bewegen – ging es Retour. Im Auto war es dann etwas enger, weil die Gaben vom Gabengang auch mit mussten: Kürbisse, Reis, Blattgemüse, Süßkartoffeln etc.

11.25.2013BaangChapelBlessingHeute waren wir dann zu einer Kapelleneinweihung in Baang – das gehört zu Missionsstation Kilong. Dazu ging es mit Fr. Marion und den zwei Kolleginnen plus Fr. Manny (den haben wir noch zwischendrin in Bauko aufgegabelt) Richtung Sagada – das kennen dann auch wieder die Touristen dank der Nadelwälder und Höhlen. Allerdings sind wir schon vorher in ein Tal abgebogen, bis zum Ende der Forststrasse gefahren und dann war Laufen durch die Reisterassen angesagt. Als wir ankamen war der Gottesdienst schon im vollen Gang, aber kein Problem für unsere Priester – wer vor dem Schlusssegen kommt darf auch noch mitmachen…

Und auch wir durften malwieder mitmachen. Nach dem Gottesdienst gab es ein Programm und natürlich wurde auch die exotische Familie gebeten einen Beitrag, sprich ein Liedchen zum Besten zu geben. Ob wir oder die Kinder sich dabei komisch vorkommen? Nein, nicht mehr. Wir haben mittlerweile verschiedene Lieder in unserem Repertoir. Und die Mädels laufen einfach mit, egal ob es sich um eine einen workshop, Kirche oder ein Fest handelt. Sie kennen auch schon die Abfolge: alle auf die Bühne oder in die Mitte, dann kurz namentlich vorstellen, woher wir kommen, was wir machen, das Liedchen ist eher optional. Das Programm rocken die Eltern, aber sie sind eben mit dabei – manchmal einfach oder auch dreifach…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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