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Regentage

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09.14.14RegentageEs gibt Regentage da hilft auch kein Schirm – und solche Tage haben wir hier gerade. Es zieht ein Typhoon über Nord-Luzon und wir sind ganz froh, in den Bergen zu wohnen. So mühsam es für uns manchmal ist hier her und herum zu reisen – so bleiben eben auch die großen Stürme in den Bergen hängen und erreichen uns nicht mit solcher Wucht. Aber jeder Sturm bringt auch immer ordentlich Regen mit sich und so sind unsere Regenfässer gut gefüllt und es regnet einfach weiter…

Wer die Satelitenbilder verfolgt könnte bei den Warnungen zu Signal No 3 besorgt werden, wir sind da aber eher noch entspannt – wie gesagt, ganz starke Stürme haben es bisher nicht zu uns geschafft und wir hoffen einfach mal auf einen glimpflichen Verlauf – und dass wir anschließend noch die Papayas und Bananen im Garten ernten können…

Ansonsten hat uns der Blick auf die Checkliste und in die Schränke beruhigt: alle Akkus geladen, genug Reis und Konserven und Trinkwasser auch – d.h. es muss auch morgen keiner im strömenden Regen runter in die Stadt und wir freuen uns auf einen weiteren Familientag, denn Kindergarten fällt bei signal No 1 schon aus und den Grundschuleltern ist es quasi freigestellt die Kleinen zu schicken oder eben daheim zu behalten und signalfrei werden wir wohl morgen früh noch nicht sein…

Auch wir werden also zu Hause bleiben und nicht ins office gehen, denn zu Hause werden wir nicht arbeitsfrei sein: durch unseren Anbau zieht sich bereits ein breiter Bach und die Eimer unter der „indoor-Regenrinne“ sollten regelmäßig geleert werden – und irgendwann muss dann auch wieder das Bad geputzt werden. Wer sich an ältere Badfotos erinnert hat vielleicht unsere offenen Bausteine als Badfenster im Blick. Und genau durch diese gut gelüfteten Ausblick pfeift der Regen mit viel Blattwerk und Dreck. Das hatten wir diese Woche bereits und Tabea hat diese etwas stürmische Nacht am nächsten Morgen wie folgt kommentiert: Das Bad ist aber wirklich nass und dreckig! An Tagen wie diesen wünschten wir uns dann schon manchmal ein Bad mit einem großen verschließbaren Fenster, komplett gefliest und überdacht und vielleicht sogar mit einem Vorleger wo man sogar mit Socken reingehen kann…

Und wenn wir dann wieder sehen wie die Debora hier unterwegs ist, dann macht es uns nicht so viel aus, wenn da ein Bächlein unterm Regenschirm fließt…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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