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Rutschpartie

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11.09.2014RutschpartieZementtruckAus Europa erreichen uns Bilder von verschneiten Straßen, auch wir können von Rutschpartien berichten – auf Schlammpisten. Wir erinnern uns gut an ein Fahrtraining in einem speziellen Offroad Gelände vor unserer Ausreise. Hier gehören Schlammpisten immer mal wieder zu unserem Arbeitsalltag (Wetterbedingt eher in der Regenzeit). Am Wochenende waren wir in Hapao und diese Straße ist uns sehr vertraut – dachten wir. Aber auch wir erleben immer wieder Überraschungen auf dieser Strecke. Viele Teilabschnitte sind mittlerweile zementiert, aber die Abschnitte dazwischen scheinen in einem noch schlechteren Zusatand zu sein als sonst. Und so haben wir mit vielen anderen Passagieren im Jeepney gewartet. Erst hat ein Truck versucht einen steckengebliebenen Zementtruck rückwärts raus zu ziehen. Das ging gar nicht und so hat er hinter unserem Jeepney am Straßenrand geparkt. Von der anderen Seite kam ein anderer Truck, der versucht hatte den überladenen Truck mit Zementsäcken vorwärts raus zu ziehen (als dann mal zwanzig Mann auf der Ladefläche standen war er auch schwer genug und konnte ihn im Schlepptau bewegen).

Über solche Zwischenfälle regen wir uns mittlerweile gar nicht mehr auf. Wir werden auch nicht besorgt: wann geht es weiter, wie kommen wir an, was kommt als nächstes??? Und weil es uns in solchen Situationen gar nicht mehr umtreibt, schreiben wir es heute in diesen blog. Wenn es nicht weiter geht, dann geht es für alle nicht weiter. Dann müssen alle eben Geduld haben, es wird auch nicht besser wenn einer gestresst ist. Und mit dem Dilemma müssen alle irgendwie zurecht kommen inklusive der Konsequenzen. Weil jeder mal in irgendeinem Dilemma steckt ist das auch noch nie ein Problem geworden. Alle scheinen Verständnis zu haben und sind dann auch flexiebel. Dann verschiebt sich eben der Zeitplan (in unserem Fall hatte der sich ohnehin schon vor der Abfahrt verschoben: wir waren um kurz vor 12 am Kleinbus und der ist aber erst um kurz nach eins abgefahren). Wir kamen also nicht um vier sondern um sechs in Hapao an. Und als wir dann alle am Tisch saßen meinte Tabea nur: „Das haben wir aber Glück gehabt, jetzt ist es draußen dunkeln und wir sitzen hier und essen.“ Da konnten wir ihr einfach nur Recht geben.

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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