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Kinderpastoralprogramm: erfolgreich!

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Wenn es eine Erfolgsgeschichte in der Familienpastoral hier gibt, dann ist es das Kinderpastoralprogramm! Und wir haben hier so einiges gelernt:

  1. Man kann noch so viele Jahresplanungen am Schreibtisch schreiben, das beste Programm des Jahres stoplert einfach ganz ungeplant herein und schreibt Erfolgsgeschichte. Kurz: Magda und Christian waren im Januar zu einem ganz anderen Training in Manila; sind dort zufällig Sr. Tere (PCC Landeskoordinatorin) über den Weg gelaufen und so kam alles ins Rollen (o.k. eigentlich kennen wir Pastoral da Crianca schon seit fast 20 Jahren über den MaZ Freiwilligendienst und wurden über die Sternsingeraktion im letzten Jahr darauf aufmerksam, aber es braucht den direkten Kontakt, damit es sich tatsächlich umsetzt)
  2. Im April wurden hier 27 Freiwillige ausgebildet, im Juli waren noch 21 dabei und im August werden neue Interessierte als Freiwillige ausgebildet. Es ist hilfreich, einen Verband mit dabei zu haben (Catholic Womens League – Frauenbund) und es ist hilfreich Menschen mit ganz unterschiedlichem beruflichen Hintergrund zu integrieren (Landwirte, Krankenschwestern, Katecheten…)
  3. Es ist super, wenn es schon ein bestehendes Programm inklusive Material und finanziellen Mitteln gibt. Die Ehrenamtlichen sind gleich mit Familien-Fragebögen und Leiter-Handbuch ausgestattet worden und wussten was es zu tun gibt: Monatliche Hausbesuche, Familientreffen und Leitertreffen.

So, das wären mal die drei herausragenden Punkte, die unsere Ehrenamtlichen motivieren sich zu engagieren und sogar neue Ehrenamtliche zu werben. Wir sind total begeistert, wie sie sich organisieren und aktiv Familien aufsuchen. Sie machen schon nach wenigen Wochen einen Unterschied bei einzelnen Familien und in ihren Gemeinden. Hebammen laden sie zu ihren Hausbesuchen ein und ihre Dienste werden bei Gemeindeentwicklungsprozessen wertschätzend hervorgehoben. In zwei Gemeinden sind kleine Gärten entstanden mit Malungay, Aloe Vera und anderen Heilkräutern. Es ist der Plan, Hausmittel für die Familien und andere Interessierte selber herzustellen. Eine Creme für Hautirritationen und ein einfacher Hustensaft kamen schon aus der Kräuterküche. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen. In diesen Tagen gibt es erstmal ein weiteres Training – und dann ist der Plan, das Programm auf weitere Gemeinden mit mangelernährten Kindern auszuweiten…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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