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Taize

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09-2016taize

Ein kleines Taize-Suchbild: Wer entdeckt den Bischof? Klar, das war einfach: Er wurde von den Brüdern eingeladen am Sonntag dem katholischen Gottesdienst vorzustehen; er steht in Albe und Stola mit jungen Menschen aus aller Welt um den Altar und feiert mit den Brüdern und über 400 Jugendlichen und Erwachsenen die Eucharistie. Am Freitag hatten die Brüder ihn schon zu sich geholt, um mit ihm vor dem Kreuz für die Anliegen seines Vikariates zu beten. Und ein breites Grinsen konnten wir am Samstag Abend sehen, als die Salome das Licht der Osterkerze bekam, es mit uns geteilt hat und dann quer durch die Menge zum Bischof gelaufen ist, um ihm persönlich die Kerze anzuzünden. Immer wieder haben die Brüder ihn zu sich geholt: Zum Mittagessen und dann wieder für ein Gespräch mit den Langzeitfreiwilligen. Frere Jean Marie hat sich gefreut und gemeint: Er ist ein so einfacher Bischof, es ist gut ihn hier zu haben und wir haben uns ausgetauscht wie wir weiterhin in Kontakt bleiben können…

Bischof Valentin hat Taize bereichert verlassen und musste auch zugeben, dass er es schon auch herausfordernd fand: „Die Sonntagsliturgie habe ich mir am Abend vorher geben lassen und erstmal in Ruhe gelesen.“ Er ist ermutigt nochmal mit seinen Priestern über eine inkulturierte Liturgie in der Cordillera nachzudenken – ein Gedanke von Bischof Claver seinerzeit, aber leider wurde daran zwischenzeitlich nicht weiter gearbeitet. Und dann sind wir gespannt wie sich diese Erfahrung vom Bischof auf die Jugendpastoral in Bontoc auswirkt…

Wir als Familie fanden die Tage in Taize auch bereichernd. Tabea hat an diesem besonderen Ort für Versöhnung das erste Mal gebeichtet. Und die Kleinen haben sich am Sonntag über das gesegnete Brot in den Körben gefreut. Die Gesänge fanden sie kinderleicht und interessant war, dass die englischen Versionen in ihnen länger nachklingen konnten. Wir Erwachsenen haben uns nicht mehr in eine Gesprächsgruppe eingeklinkt, aber den letzten Vortrag noch gehört zum Mut der Barmherzigkeit. Das ist dann auch unser Mitbringsel für das Pastoral-Team – und unsere Lese-Empfehlung für alle!

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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