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[überraschend]

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Wenn wir unterwegs sind, erleben wir nach wie vor so unsere Überraschungen. Vor ein paar Monaten sind Nicola und Salome von Malicong nach Guinaang gewandert. Auf halber Strecke, an der Ortsgrenze zu Guinaang haben wir diese Feuerstelle / Opferstelle entdeckt. Uns wurde erklärt, dass beispielsweise bei Krankheit in der Familie die Ältestens sich hier treffen, rituell ein Huhn schlachten und um Heilung bitten. Zurück bleibt auf einem Stecken eine Feder und etwas Tabak. Und das machen nicht nur einige traditionelle Ältere – das ist Alltag in vielen Familien. Als wir im letzten Herbst immer wieder erkältet waren meinte unsere Kollegin Magda irgendwann: vielleicht müsst ihr jetzt mal ein Huhn schlachten. Damit meint sie nicht, dass Hühnersuppe bei Erkältung hilft. Da spielt sie darauf an, dass bei einem Ritual die Federn verbrannt werden und der Rauch auch die unguten Geister aus dem Haus vertreibt. Oder bei dem Betriebsausflug vor ein paar Tagen, wo einer der Priester eine Flasche Schnapps frisch öffnet udn eine kleine Portion auf die Erde verschüttet: Das ist der Anteil für die anderen, damit wir den Rest in der Flasche konsumieren können…

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Wer sich von den Menschen und der Natur hier überraschen lassen möchte, kann uns gerne in 2017 hier besuchen. Wir planen bis August noch hier zu sein…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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