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BrückenMenschen

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01.09.2017BrückenMenschen.jpg

Wir haben nochmal unseren Vertrag um ein paar Monate verlängert und werden bis Ende September als Familie „BrückenMenschen“ in der personellen Entwicklungszusammenarbeit sein. Nach vier Jahren in Bontoc wissen wir, wie wir uns hier bewegen und unseren Beitrag leisten können. Dieses Bild erzählt für uns Bände: Wir sind auf der Straße unterwegs Richtung Brücke zwischen Samoki und Bontoc. Seit dem letzten Typhoon ist die Hälfte der Brücke gesperrt, weil ein Pfeiler weggebrochen ist. Links von der Brücke wurde ein komplettes Haus in den Fluss gespült, weil das Fundament eben nicht auf Fels sondern auf Sand gebaut wurde…

Als BrückenMenschen geht es eben nicht darum, schnell etwas Sichtbares aufzubauen, sondern gute Fundamente zu setzen. Den sichtbaren Teil werden wir vielleicht gar nicht mehr mitbauen, aber wir sind für ordentliche Fundamente mitverantwortlich. Wir wollen das, was wir mitgestalten, eben nicht bei der nächsten Herausforderung den Bach runter gehen sehen…

Dort wo Sperren im Weg sind, gilt es einen Weg drum herum zu finden oder eben mit leichterem Gefährt unterwegs zu sein, weil es eben nicht immer Volldampf voraus geht – manchmal ist eben auch Schneckentempo zu Fuß angesagt, weil eine geschwächte Struktur eben nicht mehr (er)trägt…

Mehr als ein Schnappschuss – ein „Bild“ für unseren Einsatz hier in Bontoc in 2017…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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