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Pfarrhausfamilien

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In vielen Pfarrhäusern finden Kinder aus der Cordillera ein zweites Zuhause. Ihre Familie lebt in abgelegenen Dörfern oder sie haben so viele Geschwister, dass sich ihre Eltern ein weiteres Schulkind in einem Wohnheim nicht leisten können oder es gibt Konflikte daheim und das Pfarrhaus wird zum: home away from home…

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Für manche ist das Pfarrhaus eine Bereicherung und für andere eine ganz schöne Herausforderung – das wurde am vergangenen Wochenende im Teng-Ab deutlich. Family&Life wurde gefragt, ob wir nicht mit den Jugendlichen arbeiten können und das haben wir dann gemacht – ein spezielles Familienwochenende, auch für unsere Kinder.

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Und schon am ersten Abend wurde klar, dass der „turning point“ dann einsetzt, wenn Teamwork beginnt. Und dass die Jugendlichen sehr unterschiedlich in den Pfarrhäusern auf Teamgeist getrimmt sind, wurde auch bald deutlich.

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Weil sich die Jungs (wie erwartet) schwer taten mit den Austauschrunden, gab es auch eine Einheit nur für die Jungs. Und auch in der Mädchenrunde musste jemand ganz dringend mal woandershin… Von sich selber mitteilen und das in einer Kleingruppe war für einige ganz neu und eine richtige Herausforderung – das hat Tags drauf auch nochmal der Bischof festgestellt, der eigentlich nur mal schnell in der Runde nachfragen wollte wie es war und wie es so in den Pfarrhäusern läuft. Alle sehr interessiert; aber die Jugendlichen waren selbst nach den zwei Tagen Vorlauf völlig überfordert (was uns jetzt auch nicht sooo überraschte).

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Damit es zu Hause ausgewogen zugeht, haben die Jugendlichen ihre Rechte und Pflichten in Balance gebracht. In den Pfarrhausfamilien würden die Einzelnen so manches gerne anders gewichten. „Ich brauche Zeit zum Spielen“ haben wir von einem jüngeren Convent-Boy gehört und vorab gab es schon Stimmen von Priestern: „Könnt ihr die Jungs nicht mal über ihre Pflichten besser aufklären?“. Eins wurde klar: Es braucht in den Pfarrhäusern mehr Austausch über die unterschiedlichen und manchmal auch sehr gegensätzlichen Bedürfnisse und den folgenden Missverständnissen.

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Weil wir selber in der Jugendarbeit groß geworden sind und auch jahrelang mit dabei waren durfte natürlich auch die sportliche Mittagspause nicht fehlten – und inkulturiert heißt das dann: Baskelball! Bei der Schlussauswertung und im Gespräch mit dem Bischof wurde immer wieder betont: „Basketball war super!“

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Magda war der Tagesausklang mit dem Taizegebet wichtig, wo all das Platz hatte, was sonst in der Pfarrhausfamilie kaum Raum bekommt. Und uns wurde deutlich: Eine solche Veranstaltung brauchen die Jungs und Mädels aus den Pfarrhäusern mindestens einmal im Jahr, um sich in einer größeren Gemeinschaft zu erleben, sich mit Jugendlichen in ähnlichen Situationen auszutauschen, um selber sprachfähig zu werden, um gemeinsam einfach Spiel, Spaß und Sport zu haben – Fortsetzung folgt!

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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