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Behördengänge

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06.05.2017Behördengänge.JPG

Die Bürokratie verlangt uns manchmal schon besondere Schritte ab… Rafael brauchte in seinem neuen Reisepass noch ein gültiges Visum und dafür musste er bei der Einwanderungsbehörde in Baguio persönlich vorstellig werden. Also sind wir zum Bus in Bontoc, der aber nicht fuhr. Dann aber fuhr ein Van, allerdings genau bis zur Treppe an dieser Hängebrücke. Danach sind wir an einem Dorf vorbei spaziert und an ein paar Reisfeldern vorbei und dann über die andere Hängebrücke wieder zur Straße rauf und in einen der dort wartenden Busse weiter nach Baguio. Somit sind wir also die Brückenbauarbeiten zwischen Sabangan und Bontoc „umgangen“. Auf dem Rückweg war das Flussbett wieder für Busse befahrbar – zumindest vorübergehend und wohl auch nur bis zum nächsten stärkeren Regen. Und die Mädels tragen solche Touren mit Fassung und laufen schlichtweg mit…

06.05.2017Behördenfahrt.JPGBehördengänge werden wohl in Deutschland für uns weniger abenteuerlich und zeitraubend sein, aber wir sind auch schon gespannt, was uns dann dort erwartet… Und nur um die Geschichte von oben noch abzurunden: Also die Geburtsurkunden – Reisepass – Visaantrags-Geschichte ist auch nach vier Monaten noch nicht zu Ende. Rafaels Visum muss nochmal im Juni verlängert werden und zwar bis zum 11. und dann muss er eine weitere Ausreisegebühr zahlen und zwar frühestens erst ab dem 17. und somit machen wir diese Tour in einer kleineren Besetzung wohl noch zwei Mal, bevor wir dann ganz ausreisen werden…

Ach ja und für Insider: Die Brücke in Sabangan kennen wir ja noch im „alten“ Zustand bis sie vor ein paar Jahren abgerissen wurde, um eine Neue zu bauen – diese wird auch noch immer gebaut, weil der Bauunternehmer sich mit diesem Projekt wohl etwas verhoben hat. Deshalb gab es eine vorübergehende Konstruktion, die bei einem Starkregen erst den mittleren tragenden Pfeiler verloren hat; der Taifun Lawin hat dann letzten Herbst das ganze Gerüst mitgerissen. Dann ist mal unser Gepäck auf einem Floss über den Fluss und wir über Bambusbrücken und dann wurde der Fluss mit Durchlaufrohren und Aufschüttungen für Fahrzeuge befahrbar gemacht, zumindest jeweils für ein paar Tage. Und diese Endlosgeschichte scheint vor allem die Lokalzeitung mit Bildmaterial zuverlässig und wöchentlich zu füllen. Was wir gelernt haben: Es gibt da trotzdem immer einen Weg und der tut sich erst auf, wenn man davor steht…

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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