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Chocolate House Despedida

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08.08.2017ChocolateHouseDespedida.JPG

Zum Einzug ins Chocolate House gab es ein House Warming und zum Auszug eine Despedida. Mit dem Unterschied, dass uns Haus und Nachbarschaft und Gemeinde so viel vertrauter geworden sind. Mit dabei waren unsere COMUNDO KollegInnen aus Lagawe, Tabuk und Baguio, die SIHM Sisters aus dem Convent beim Museum, Vertreter der Kirchengemeinde und unsere Nachbarschaft. Die Mädels hatten beim Vorbereiten geholfen und wir sind vorab das Szenario gedanklich durchgegangen. Doch kaum hatte sich das erste Dutzend Gäste mal versammelt, lagen Salomes Nerven völlig blank – aber nur für ein paar Minuten und dann hatte sie sich wieder gefangen (tief einatmen und mal ’ne Runde spazieren gehen fürs Abstand gewinnen hat geholfen).

Die SIHM Sisters (lustigerweise nach fast fünf Jahren und wiederholtem Reshuffle wieder die gleiche Besetzung wie damals mit Sr. Marcella und Sr. Monique) hatten ein kleines Gebet vorbereitet inklusive einem Teil: Zu diesem Lied könnt ihr die Familie umarmen. Zu lustig – sowas klappt gut im Familienkreis – aber auch nach 5 Jahren sind wir unseren Nachbarn nun nicht so vertraut, dass wir uns jetzt in die Arme fallen würden: Also erstmal etwas Irritation und dann waren da ja noch die Kinder, die sie ja gerne mal an sich drücken.

Ansonsten gab es voll nette Gespräche, mit Margret unserer Ilokano Lehrerin, mit Fr. Joe dem ehemaligen Administrator, mit Richard dem früheren Vikariats-Fahrer, mit Lester und Carla vom Habi-Collective, mit der COMUNDO Familie…

Überrascht waren wir von drei NachbarInnen, die sich sonst so auch nicht treffen und den ganzen Nachmittag noch bei uns im Anbau saßen, um sich auszutauschen. Manchmal ist es gut, eben nicht nur für sich, sondern auch für andere solche Anlässe zu schaffen.

Und zu unserer Überraschung haben unsere Mädels völlig frei (aber wohl bemerkt mehrfach schon angesprochen und rumüberlegt wie und was) ihre Spielsachen verschenkt: Der Christopher soll den Basketball samt Korb bekommen, nach Lagawe gingen Sandförmchen und Hopsepferd, die Nachbarskinder bekamen die anderen outdoor Spielsachen… Ja, wir waren überrascht wie gut das ging.

Ach ja, wer auch mal eine solche Despedida in diesem Kontext planen möchte, sollte diesen Tag früh ansetzen. Wir sind schon seit Wochen damit beschäftigt unsere Vorräte aufzuessen und haben nochmal viel davon zu dem Festtag verkocht. Uns war klar, dass manche Gäste auch etwas für das Buffett mitbringen – aber wir hatten nicht mit diesen Massen gerechnet – gut, dass wir jetzt noch ein paar Tage hatten um die Reste aufzuessen – wohl bemerkt, die Reste vom Rest, denn wir hatten extra Boxen aufgehoben, damit auch ja alle reichlich mit nach Hause bringen können. Und unsere Ilokano- und Kulturlehrerin meinte: Ja, ihr seid hier wirklich voll inkulturiert – ihr habt nicht nur Essen fürs Fest sondern eben auch zum anschließenden Teilen!

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Autor: maiersinbontoc

Familie Maier in Bontoc

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