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Einkommenschaffende Maßnahmen

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Die Ehrenamtlichen vom Kinderpastoralprogramm in Bauko sind total interessiert an einkommenschaffenden Maßnahmen. Deshalb wurde beim Training letzte Woche auch gleich mal eine grüne Kräutersalbe gekocht. Guava-Blätter, Akapulko-Blätter (siehe oben), Malungay-Blätter (siehe unten) und Aloe Vera wurden geerntet und klein geschnitten – jeweils vier Tassen.

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In einem großen Topf Kokosnuss-Öl erhitzen (ebenso vier Tassen) und das ganze Grünzeug darin frittieren. Zum Schluss noch vier kleine Kerzen darin schmelzen, damit es eindickt und dann abkühlen lassen.

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Wir haben das jetzt schon öfter gekocht aber noch nie in einer solchen Menge und so füllten sich ein paar kleine Eis-Portions-Schälchen (ala re-use) sehr schnell. Noch eine einfache Label-Vorlage oben drauf geklebt und fertig. Die Freiwilligen wollen nochmal Kräutersalben herstellen (übrigens gut bei Mückensticken, Hautirritationen, Ausschlag…) und sie wollen ihren eigenen Namen für die Initiative und ein eigenes Label. Großartig – wenn das nicht nur große Worte sind, sondern sie tatsächlich Taten folgen lassen. Dann sind wir einen Schritt weiter. Im Juli gibts den nächsten Workshop vom PCC-Nationalbüro zum Herstellen von Seife und Grace will lernen wie man Deos und Shampoos macht…


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PCC Trainings Wochenende

05.27.2017PCCteambuilding1.JPGDas vergangene PCC (Pastoral Care for Children) Trainings-Wochenende stand ganz unter dem Motto Teambuilding: Mit einem dutzend neuer Ehrenamtlicher und einem harten Kern erfahrener PCC-Leader, mitten im PCC-Kräutergarten in Butige, hands-on am Sonntag bei einer Celebration of Life mit vielen neuen Kindern. Aber statt vieler Worte lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen…

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Nachdem es scheinbar ein Kinderspiel war, gemeinsam den Stock zu erden, hatten die neuen Ehrenamtlichen doch etwas Mühe gemeinsam die Decke zu wenden. Und an dem Nature Art-Auftrag hatten dann auch die Kinder Interesse…

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Magda wollte extra viele gruppestärkende Übungen für dieses Training, denn die zwei vorherigen Trainings für neue Ehrenamtliche hatten davon nicht ausreichend Elemente und das hat dann den Teams in den verschiedenen Gemeinden einen eher mühevollen Start bereitet…

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Aber inhaltliche Gruppenarbeit gab es auch – und hier wurde der PCC-Baum (mit 5 Wurzelaktionen und 3 Stammaktivitäten) noch mit verbindlichen Blättern versehen.

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Dann gab es noch einen kleinen Ausflug in die Entwicklungsstufen nach Erikson, um besser verstehen zu können, wo denn gerade die Kinder bzw. Eltern „stecken“. Und passend dazu ein paar Anregungen für jeden Monat mit den PCC Themen von Zahnhygiene bis Familienplanung.

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Und dann wurden die neuen Ehrenamtlichen mit den Handbüchern und Nachschlagewerken ausgestattet.

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Weil die erfahrenen PCC-Leader auch mitgeholfen haben, hat Magda ihnen in den Pausen mit den Berichten weitergeholfen. Die sind nämlich ein Dauerthema in unserem und im Nationalbüro und es bedarf immer wieder der Erinnerung und der Erklärung…

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Und weil es nicht nur eine Pause gab und eben auch noch die Abrechnung für Fahrtkosten der Hausbesuche, gab es quasi nur Arbeitspausen…

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Aber wir gestehen auch, dass solche Trainings schon zu unseren Lieblingsveranstaltungen gehören. Denn die erfahrenen PCC-Leader blühen richtig auf, wenn sie die neuen Ehrenamtlichen durch den PCC-Kräutergarten führen.

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Die reiche Ernte wurde dann auch gleich zu einer Pflegecreme verkocht: Malungay, Aloevera, Akapulko, Lemongrass, Oregano, Guavablätter Mischung in Kokosöl.

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Am Sonntag gab es dann noch eine Celebration of Life mit vielen neuen Kindern, die erstmal sortiert werden mussten: Wer ist hier wie alt und wer ist unterernährt?

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Dazu kam gleich mal die neue Waage zum Einsatz, die am Ende vom Tag auch bestätigte, dass von 30 Kindern 14 in das Programm aufgenommen wurden, wovon 5 Kinder eine ernsthafte Unterernährung aufweisen.

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Während die älteren Kinder nach dem Sonntagsgottesdienst (ohne Pfarrer) in der Kirche gewogen wurden, hing die Waage für die Babies draußen unterm Mangobaum.

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Die Eltern hatten eine kleine Infoveranstaltung und die Kinder ihr eigenes Programm in der alten Kapelle. Und da haben wir dann nochmal gemerkt, dass dank der Ehrenamtlichen schon ganz viel eingespielt ist und einfach so läuft, aber selbst nach einem Jahr für diese Einheiten kein Plan vorliegt. Jetzt verstehen wir auch, warum Magda so gedrängt hat, dass es zusätzliche Anregungen für jeden Monat geben soll…

Ach ja, wir saßen übrigens nicht lange auf dem Bänkchen und hatten bald schon die Anleitung für ein Gruppenspiel und Kinderlieder übergeben bekommen – aber auch das schütteln wir mittlerweile mal eben so aus dem Ärmel – auch einen kompletten Vormittag lang…

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Das Kinderpastoralprogramm ist kein Feeding Programm, aber in den Philippinen gibt es auch kein Programm ohne Essen. Und so gab es nach dem Händewaschen auch Essen für alle…

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Wir sind immer wieder beeindruckt wie wichtig es den Leuten hier ist, dass wirklich jeder etwas vom Essen bekommt. Und manchmal sind wir dann doch noch überrascht, denn nach diesem Abschluss der PCC-Celebration of Life gab es dann noch das Mittagessen für alle Helfer – also wieder bzw. weiter essen…

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So – mit dieser Foto-Story haben wir vermutlich den Blog-Rekord was eingestellte Bilder angeht…


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Pfarrhausfamilien

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In vielen Pfarrhäusern finden Kinder aus der Cordillera ein zweites Zuhause. Ihre Familie lebt in abgelegenen Dörfern oder sie haben so viele Geschwister, dass sich ihre Eltern ein weiteres Schulkind in einem Wohnheim nicht leisten können oder es gibt Konflikte daheim und das Pfarrhaus wird zum: home away from home…

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Für manche ist das Pfarrhaus eine Bereicherung und für andere eine ganz schöne Herausforderung – das wurde am vergangenen Wochenende im Teng-Ab deutlich. Family&Life wurde gefragt, ob wir nicht mit den Jugendlichen arbeiten können und das haben wir dann gemacht – ein spezielles Familienwochenende, auch für unsere Kinder.

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Und schon am ersten Abend wurde klar, dass der „turning point“ dann einsetzt, wenn Teamwork beginnt. Und dass die Jugendlichen sehr unterschiedlich in den Pfarrhäusern auf Teamgeist getrimmt sind, wurde auch bald deutlich.

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Weil sich die Jungs (wie erwartet) schwer taten mit den Austauschrunden, gab es auch eine Einheit nur für die Jungs. Und auch in der Mädchenrunde musste jemand ganz dringend mal woandershin… Von sich selber mitteilen und das in einer Kleingruppe war für einige ganz neu und eine richtige Herausforderung – das hat Tags drauf auch nochmal der Bischof festgestellt, der eigentlich nur mal schnell in der Runde nachfragen wollte wie es war und wie es so in den Pfarrhäusern läuft. Alle sehr interessiert; aber die Jugendlichen waren selbst nach den zwei Tagen Vorlauf völlig überfordert (was uns jetzt auch nicht sooo überraschte).

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Damit es zu Hause ausgewogen zugeht, haben die Jugendlichen ihre Rechte und Pflichten in Balance gebracht. In den Pfarrhausfamilien würden die Einzelnen so manches gerne anders gewichten. „Ich brauche Zeit zum Spielen“ haben wir von einem jüngeren Convent-Boy gehört und vorab gab es schon Stimmen von Priestern: „Könnt ihr die Jungs nicht mal über ihre Pflichten besser aufklären?“. Eins wurde klar: Es braucht in den Pfarrhäusern mehr Austausch über die unterschiedlichen und manchmal auch sehr gegensätzlichen Bedürfnisse und den folgenden Missverständnissen.

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Weil wir selber in der Jugendarbeit groß geworden sind und auch jahrelang mit dabei waren durfte natürlich auch die sportliche Mittagspause nicht fehlten – und inkulturiert heißt das dann: Baskelball! Bei der Schlussauswertung und im Gespräch mit dem Bischof wurde immer wieder betont: „Basketball war super!“

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Magda war der Tagesausklang mit dem Taizegebet wichtig, wo all das Platz hatte, was sonst in der Pfarrhausfamilie kaum Raum bekommt. Und uns wurde deutlich: Eine solche Veranstaltung brauchen die Jungs und Mädels aus den Pfarrhäusern mindestens einmal im Jahr, um sich in einer größeren Gemeinschaft zu erleben, sich mit Jugendlichen in ähnlichen Situationen auszutauschen, um selber sprachfähig zu werden, um gemeinsam einfach Spiel, Spaß und Sport zu haben – Fortsetzung folgt!


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Abschlussphase

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Jetzt hat wohl deutlich unsere Abschlussphase von unserem Leben und Arbeiten in den Philippinen begonnen – und wir werden nicht mehr in allen Bereichen den Sack zubinden können… Dieses Bild zeigt ein Seminar zu Gender (vom Institute for Women Studies) und somit geht das Training von Freiwilligen in der Familienpastoral in die zweite Runde. Mit dabei ein paar sehr vertraute Gesichter, aber auch ein paar Neue. Und nach einer intensiven Werbetour von Magda durch einige Gemeinden vorab gab es die Rückmeldung per SMS: Da mit dem Training tatsächlich anschließend Engagement in der Gemeinde verbunden ist, hat sich kein Freiwilliger gefunden. Magda hat sich über diese Rückmeldung gefreut: Wenigstens verstehen sie den Sinn des Trainings und schicken nicht nur irgend jemanden zur bloßen Teilnahme… Dieser zweite Teil des Trainings scheint allerdings eine härtere Nuss zu werden als gedacht. Gemeinden, die sich bereits vergangenes Jahr schwer taten Freiwillige für die Familienpastoral auszubilden, haben es dieses Jahr nicht leichter. Die Teilnehmer auf dem Bild sehen auch etwas angestrengt aus, weil die Kollegin von Sr. Mary John Mananza OSB (ihr deutsches Buch heißt Nun-Sense) mit ihren feministischen Ansätzen und radikalen Gedanken eine ganz schöne Herausforderung war. Im Anschluss gab es viele Fragen und Zweifel: Dürfen wir tatsächlich so denken und überlegen und hinterfragen?!? Da haben wir nochmal gemerkt, wie weit der Weg in der Pastoral noch ist. Seit Jahrzehnten heißt es zwar, dass sich die Kirche in den Philippinen „liturgical, developmental and liberational“ bewegt – aber gerade im dritten Sektor bewegen sich viele Ehrenamtliche sehr zögerlich und beschreiten in vielerlei Hinsicht Neuland. Der Kontakt zum IWS ist jetzt hergestellt und wir sind gespannt ob sich Magda weiterhin von ihnen irritieren und inspirieren lässt – die Offenheit und Bereitschaft seitens des IWS wurde jedenfalls mehrmals bekundet… Und so wird es uns in den nächsten Wochen immer wieder gehen: Unsere Kontakte werden alle an Magda übergehen und dann wird es allein an ihr liegen, wie und ob es mit den nationalen Partnern weiter geht wenn wir nicht mehr vermitteln…


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teenage pregnancy

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Im Rahmen des Kinderpastoralprogramms haben wir auch immer wieder das Thema Schwangerschaft. Als wir letzte Woche die lokale Wochenzeitung (Mountain Exponent) aufgeschlagen haben, hat es uns dann fast die Sprache verschlagen. In Bauko war das jüngste Mädchen erst 11 Jahre und hat ihr erstes Kind erwartet und dann eine 17-Jährige mit ihrem vierten Kind. Kommendes Wochenende haben wir ein Training für die neuen Ehrenamtlichen im Kinderpastoralprogramm in Bauko – teenage pregnancy wird also als Thema oben auf liegen.

Wir merken, dass uns dieses Thema gerade mit einer immer mehr frühpubertierenden Tabea beschäftigt. Ihre besten Freundinnen haben große Schwestern, die ebenfalls früh Mutter geworden sind und deren Kinder gehen bei uns täglich ein und aus. Und so kommen ihre Themen auch bei uns auf den Tisch: „Ich muss ja nicht mehr in die Schule, wenn ich Farmer werden will.“ oder „Kann ich nicht einfach auf den Rafael aufpassen, dann geh ich eben nicht in die Schule.“ – Das sind die Realitäten oder Perspektiven der Nachbarsmädchen und scheinen reale Optionen für Tabea zu sein. Da halten wir dann innerlich die Luft an und es gibt Gesprächsstoff über unsere/ihre Alltagsoptionen und Zukunftsperspektiven über das was sie derzeit in der Nachbarschaft sehen hinaus…

Dieser letzte Absatz steht dann im krassen Unterschied zu den „Vater-Mutter-Kind“ Spieleinheiten unter den Schwestern. Unsere drei Mädels sind da sehr kindlich unterwegs – und eigentlich sind das auch die Mädchen, die so jung Mutter werden. Sie sind selber noch Kinder. Das Thema Kinderrechte wird in den verschiedenen Gemeinden gerade recht unterschiedlich strapaziert – in Sagada haben Frauen sich gegen Kindesmissbrauch stark gemacht. Aber dazu braucht es mal einen extra Artikel…

Das Bild oben ist ein Ausschnitt von einem Solar Drawing von Jordan Mang-osan und hängt im Tam-Awan Village in Baguio.


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Beratungsgespräche

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Menschen zu begleiten und zu beraten ist eine Kunst für sich – ein Handwerk, das man auch erlernen kann! Deshalb schicken wir unsere Ehrenamtlichen in eine zweites Training für basic counseling skills. Die 21 Ehrenamtlichen aus Paracelis freuen sich schon, denn einmal im Monat suchen sie 126 Familien in ihrer Nachbarschaft auf. Sie begleiten Schwangere, wie diese 17-Jährige auf ihrem Weg zur Geburt und dann Familien mit kleinen Kindern bis 6 Jahre, wo Mangelernährung ein Thema ist. Einmal im Monat besuchen auch wir die Freiwilligen in Paracelis, um zu hören wie sich die Familien entwickeln und was sie als Ehrenamtliche brauchen. Auf dem Bild oben ist Magda zu sehen, die eine Ehrenamtliche bei einem Hausbesuch begleitet. Und damit die werdenden Mütter und jungen Eltern nicht nur Ratschläge hören, sondern vor allem beraten werden, gibt es ein Beratungs-Training für Familienbegleiter. Wir werden von der Family Pastoral Counceling Association Philippines unterstützt und sind froh, dass wir damit einen lokalen Partner an der Seite haben. Zu unserem Training und dem Kinderpastoralprogramm gäbe es noch viel mehr zu erzählen, aber dazu kommt jetzt so nach und nach was – bzw. mehr auch auf unserem offiziellen blog


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Kinderpastoralprogramm: erfolgreich!

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Wenn es eine Erfolgsgeschichte in der Familienpastoral hier gibt, dann ist es das Kinderpastoralprogramm! Und wir haben hier so einiges gelernt:

  1. Man kann noch so viele Jahresplanungen am Schreibtisch schreiben, das beste Programm des Jahres stoplert einfach ganz ungeplant herein und schreibt Erfolgsgeschichte. Kurz: Magda und Christian waren im Januar zu einem ganz anderen Training in Manila; sind dort zufällig Sr. Tere (PCC Landeskoordinatorin) über den Weg gelaufen und so kam alles ins Rollen (o.k. eigentlich kennen wir Pastoral da Crianca schon seit fast 20 Jahren über den MaZ Freiwilligendienst und wurden über die Sternsingeraktion im letzten Jahr darauf aufmerksam, aber es braucht den direkten Kontakt, damit es sich tatsächlich umsetzt)
  2. Im April wurden hier 27 Freiwillige ausgebildet, im Juli waren noch 21 dabei und im August werden neue Interessierte als Freiwillige ausgebildet. Es ist hilfreich, einen Verband mit dabei zu haben (Catholic Womens League – Frauenbund) und es ist hilfreich Menschen mit ganz unterschiedlichem beruflichen Hintergrund zu integrieren (Landwirte, Krankenschwestern, Katecheten…)
  3. Es ist super, wenn es schon ein bestehendes Programm inklusive Material und finanziellen Mitteln gibt. Die Ehrenamtlichen sind gleich mit Familien-Fragebögen und Leiter-Handbuch ausgestattet worden und wussten was es zu tun gibt: Monatliche Hausbesuche, Familientreffen und Leitertreffen.

So, das wären mal die drei herausragenden Punkte, die unsere Ehrenamtlichen motivieren sich zu engagieren und sogar neue Ehrenamtliche zu werben. Wir sind total begeistert, wie sie sich organisieren und aktiv Familien aufsuchen. Sie machen schon nach wenigen Wochen einen Unterschied bei einzelnen Familien und in ihren Gemeinden. Hebammen laden sie zu ihren Hausbesuchen ein und ihre Dienste werden bei Gemeindeentwicklungsprozessen wertschätzend hervorgehoben. In zwei Gemeinden sind kleine Gärten entstanden mit Malungay, Aloe Vera und anderen Heilkräutern. Es ist der Plan, Hausmittel für die Familien und andere Interessierte selber herzustellen. Eine Creme für Hautirritationen und ein einfacher Hustensaft kamen schon aus der Kräuterküche. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen. In diesen Tagen gibt es erstmal ein weiteres Training – und dann ist der Plan, das Programm auf weitere Gemeinden mit mangelernährten Kindern auszuweiten…