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SommerFerienVerlängerung

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Die (Schul)Kinder sind überglücklich – wohl genauso wie die Lehrer – nur manche berufstätige Eltern sind eher gestresst, denn das Unglaubliche, aber eben nicht Unmögliche ist eingetreten: Nach zwei Monaten Sommerferien wurden spontan zwei zusätzliche schulfreie Wochen verkündet. Und das, nachdem im März noch gerätselt wurde, ob denn der Schulbeginn wie üblich im Juni oder so wie bei der Uni im August sein wird. Also zwei oder vier Monate Sommerferien. Und dann lange Gesichter: „Nur“ zwei Monate… Und als Christian am 1. Juni die Schulgebühr bezahlt hat, hieß es noch: Schulstart am 5. Juni. Und heute am 4. Juni wurde in der Kirche verkündet, dass es eben doch erst am 19. Juni los geht (Lehrer machen noch eine Fortbildung und Besinnungstage und…)

Im und um’s Chocolate House gehen also die Sommerferien weiter und somit auch das Kinderprogramm mit den Nachbarskindern – die sind auf diesem Foto nicht vollzählig aber der harte Kern ist vertreten…

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Kinderprogramm

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Was machen eigentlich unsere Kinder während eines Trainings? Also für die gibt es kein Programm, das machen die sich selber. Während wir also letztes Wochenende Training für Ehrenamtliche im Kinderpastoralprogramm hatten, sind diese Bilder entstanden. Oben ist Grace zu sehen; sie war früher unser Kindermädchen, bis sie eine Fortbildung zur Katechetin gemacht hat. Jetzt ist sie unsere Praktikantin im Familienpastoralteam. Und sie versteht es während unserer Trainings die Pausen mit Kinderprogramm zu füllen und nebenbei Kontakte zu den Ehrenamtlichen zu knüpfen.05.27.2017PCCtraining7.JPG

Wir hatten Seifen in Tabuk bei dem Projekt unserer COMUNDO Kollegin Laura gekauft und die Seifen sollten unseren Ehrenamtliche Lust auf das Training im Juli machen: PCC Assembly und handgemachte Seife als einkommenschaffende Maßnahme. Und weil unsere Trainings selten theoretisch sondern eher praktisch angelegt sind, kam Seife auch gleich mal zum Einsatz. Der Rafael war ganz begeistert von der Abkühlung, denn Paracelis ist wirklich heiß. Und die Ehrenamtlichen waren begeistert von Rafael und der anschaulichen Einheit zu Babyhygiene…

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Ansonsten ist Rafael entspannt mit dabei und hängt ab – entweder in Hängematten oder auf irgendeinem Arm von uns, unseren Kolleginnen oder Ehrenamtlichen…

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Auch Debora organisiert sich selbständig zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten und mit den unterschiedlichen Menschen die so unterwegs sind.

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Ein Spielzimmer gibt es nicht, kein mitgebrachtes Spielzeug und schlechtes Wetter hat es auch nie. Es ist immer Platz zum Spielen und unter so einem Regenschirm macht es auch Spaß gemeinsam unterwegs zu sein. In Flipflops läuft das Wasser immer gut ab und die Klamotten trocknen ruck zuck in Paracelis – dort ist es immer viel zu heiß… Vielleicht ist das dann auch schon die Vorfreude auf…

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… (ohne Worte)

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Salome hat im Kräutergarten Malungay entdeckt, der als Wundermittel gegen Mangelernährung eingesetzt wird. Das weiß sie, weil sie den Sternsinger-Film von Willi Weitzel und der Pastoral da Crianca in Zambales gesehen hat. Und der hat eben von Ernährungsprogrammen in den Philippinen berichtet, wo Malungay immer wieder erwähnt wird… Das ist übrigens nicht nur gesund sondern schmeckt auch im Reis!

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Und ansonsten haben unsere Kinder nach so einem Arbeitswochenende jede Menge neuer Freunde, die sie nicht alle beim Namen kennen, aber eine Erinnerung bleibt: Wir haben zusammen gespielt, etwas geteilt, gemeinsam gegessen, zusammen gesungen, etwas aus den Blättern vom Mangobaum gefaltet…

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aus/einpendeln

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Die Mädels schaukeln super gerne und so ein hin und her ist es auch gerade stimmungsmäßig. Mal sind sie super glücklich, dass sie hier sind und wollen, dass die Zeit still steht. Mal sind sie ganz ungeduldig und wollen am liebsten schon gleich abreisen und in Deutschland ankommen.

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Immer wieder kommen Fragen, wie das denn in Deutschland ist. Ob es dort auch das vertraute Obst und Gemüse gibt uns ob es dann auch schmeckt und was es für Gerichte dort gibt oder eben nicht. Klar, kennen sie die deutsche Küche – von uns und unseren Besuchen – aber bisher haben sie solche Fragen nicht so beschäftigt, weil wir ja immer wieder „nach Hause“ kamen und es dann alles Vertraute wieder gab.

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Und mit unserem letzten Besucher pendeln wir uns hier tatsächlich so langsam aus und stellen uns auf etwas Neues ein. Gefühlsmäßig schaukelt es uns alle ordentlich hin und her. So vergnüglich wie auf dieser Schaukel am Bachbett geht es dabei nicht immer zu…


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Schulabschluss 2017

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Wieder ist ein Schuljahr vorbei und der Schulabschluss war dieses Jahr besonders bunt. Die Mädels haben uns ganz schön auf Trab gehalten – backstage und auf der Bühne. Aber statt viel zu schreiben, lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen (auf unserem vimeo Kanal findet sich auch ein Video). Also angefangen hat der Tag mit Deboras Kingergartengruppe und einem getanzten Gebet – und Debora war in etwa mit einer Ernsthaftigkeit dabei wie auf diesem Bild…

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Und dann hat ihre Gruppe gezeigt dass sie bereits alle Buchstaben kennen.

„I is for information, the cool stuff that we learned“

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Und weil sie nicht nur auf eine katholische Schule sondern eine School of Living Tradition geht, gab es auch noch einen Sprechgesang im Lokaldialekt Finontok „Chakami nay an-ak yo… (Wir sind eure Kinder…)“. Den Tapis (Webrock) mussten wir noch kaufen, weil sie ihren bereits in Deutschland gelassen hat. Im Laden wurde erst der grüne Stoff abgelehnt „Nee – einen Bontok-Tapis, der muss rot und mit Gürtel sein“ Dann ist es doch der grüne geworden „Einen roten hab ich ja schon und mit Klettverschluss und ohne Gürtel geht das Umziehen schneller“

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Und dann kam auch noch der offizielle Teil: „Most humble: Debora Maier“

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Und auch nochmal Tabea: „Second in Science and Health“ bei wohlbemerkt über 40 Klassenkameraden eine ganz schöne Leistung!

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Und weil es dann mit backstage Umziehen helfen und Ehrungen auf der Bühne und Fotos machen etwas hektisch wurde, durfte der Rafael ganz cool bei der Eisverkäuferin im Schatten entspannen und die Salome hat auf ihn aufgepasst. Sie war übrigens auch für ein Lied mit ihren Klassenkameradinnen auf der Bühne: The World is a Rainbow…

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Die Debora war jedenfalls glücklich und ist den ganzen Tag wie ein Flummi rumgehüpft. Im Bett meinte sie noch; „Das aller Beste heute war alles!“

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Tabea war nicht Teil der Tanztruppe, aber sie hat ein paar Schnappschüsse mit und von ihren besten Freundinnen gemacht. Es ist noch nicht ganz klar, wann das neue Schuljahr beginnt, entweder wie üblich im Juni und dann wären die Mädels nochmal mit dem vollen Programm dabei oder eben erst im August so wie die Hochschulen, dann kommen unsere Mädels nur zum Verabschieden mit dazu – es ist spürbar die letzte Phase angebrochen…


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Weihnachtsente

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Nun haben wir doch noch eine tolle Gelegenheit, dieses Bild von unserer Weihnachtsente zu teilen. Also diese Ente ist bei uns Dank einer Wichtelaktion zu Weihnachten im Büro eingezogen: Christian wurde sie von einer Kollegin zugewichtelt und so bekamen unser Gockel und die Henne einen Mitbewohner im Hühnerstall. Mit der Ente ist dann noch eine Badewanne für sie in den Hühnerstall gekommen, in der sich leider auch schon ein Küken ertränkt hat. Das neue Küken geht darin Gott sei Dank nicht baden…

03.12.2017Weihnachtsüberraschung.JPGAch ja, Anlass für diesen weihnachtlichen Artikel waren zwei Weihnachtspäckchen, die wir letzte Woche in Empfang nehmen durften. Sie waren auf dem Postweg wohl etwas länger unterwegs. Debora war völlig aus dem Häuschen: Was für ein Glück – zwei Überraschungspäckchen! Also Christstollen schmeckt auch in der Fastenzeit super. Und Tabea hat sich total über ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk gefreut. Nur Debora konnte die Situation schier nicht aushalten als sie realisierte, dass ein Päckchen für alle ist und das andere für die große Schwester. Unter Tränen beschwerte sie sich wütend: Bekommt die Tabea jetzt jeden Monat ein verspätetes Geburtstagsgeschenk?!? Freud und Leid können so nah beieinander liegen…


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home office

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Unser Home Office wurde nun endgültig von Baguio nach Bontoc verlegt. D.h. wir sind wieder im Büro im Teng-Ab anzutreffen. Wir waren ja zunächst skeptisch, ob wir mit den drei Mädels und dem Rafael überhaupt irgendetwas fürs Büro gemacht bekommen. Und das ging aber phasenweise erstaunlich gut und so sind wir zurück mit einem gedruckten Groß-Plakat, einem Marketing-Flyer, ein paar bestätigten Worshops, einer 2/3 fertigen Modulreihe inkl. Trainingsteil, etwas Korrespondenz zwischendrin und noch ein paar anderen Kleinigkeiten. Wohlgemerkt alles immer in Absprache mit Magda – und das bemerkenswerterweise trotz aller Kommunikationswidrigkeiten, die wir hier so haben. Also die Absprache über Distanz zwischen zwei Büros klappt doch – wenn man nur will…

Neben der Pflicht gab es noch die Kür mit der SIHM Gemeinschaft: Einer gecoachten Sister zur Arbeit mit Jungen Erwachsenen inkl. weiter geleiteten Veranstaltung und einer geplanten Wochenendveranstaltung. Dann ein Informationsaustausch zum internationalem Fundraising mit der Generaloberin und mal wieder etwas Hintergrundarbeit zu einer Fachkraft-Anfrage (da dürfte Christian mittlerweile entweder einen Orden bekommen oder Schmerzensgeld – zumindest macht ihm so schnell keiner was vor in Sachen Grundlagenarbeit in der personellen Entwicklungszusammenarbeit). Oben drauf haben wir noch unzählige Schwestern im Krankenhaus besucht – das gehört hier zur Beziehungsarbeit mit Kolleginnen im weiteren Sinne. Und weil wir uns das Auto der Schwestern für unsere Heimfahrt ausgeliehen haben, fährt Christian kommende Woche eine in die Jahre gekommene Schwester samt ihrer Siebensachen von Bontoc zu ihrem zukünftigen Altersruhesitz nach Tuding…

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Während wir unser Home Office von Baguio zurück nach Bontoc verlegt haben, haben die Mädels sich von ihrer Musikschule verabschiedet. Salome hat ein bisschen Piano gelernt und Tabea Gitarre – quasi als Schulersatz für die Zeit ihrer Abwesenheit in Bontoc. Jetzt kehrt aber auch für sie wieder Schulalltag ein – zumindest für die nächsten Wochen. Denn Ende März endet hier das Schuljahr mit Abschlussveranstaltungen und Prüfungen. Mal schauen, wie wir sie weiterhin in Sachen Lernen unterstützen können. Wenn wir etwas gelernt haben, dann folgendes: Home Office ist leichter zu organisieren als home schooling. Und doch merken wir, dass das Thema home schooling gerade für das kommende Schuljahr wohl unsere Herausforderung sein wird…


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drei ein halb

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Jetzt ist die Ungeduld da! Die drei Schwestern wollen die „halbe Portion“ endlich willkommen heissen! Zum Zeitvertreib gibt es Picknick im botanischen Garten in Baguio. Mit dabei ist eine kleine Babypuppe, die sie bereits seit Weihnachten begleitet…

Aber die „halbe Portion“ scheint es den Schwestern nach zu machen: Es geht in eine Zugabe – aber ein Ende ist in Sicht, wenn nicht freiwillig, dann eben mit Nachhilfe…