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wehmütig

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Tabea und Salome werden so langsam wehmütig. Mal hängen sie entspannt vor dem Haus ab und dann kann sie eine Kleinigkeit total frustrieren. Ihre beste Freundin Cyee wurde von der großen Schwester nach Hause gerufen, um beim Kinderhüten der jüngeren Geschwister und Aufräumen zu helfen. Das passiert ungefähr täglich einmal und unterbricht ihr Spiel. Nix Neues möchte man meinen. Aber diesmal waren die zwei Mädels völlig in Tränen aufgelöst, weil Cyee ja ihre beste Freundin ist, und sie gerade so nett mit ihr gespielt haben, und die große Schwester eine so unfaire Bestimmerin ist, und weil sie ja bald in Deutschland sein werden und dann nicht mehr mit Cyee spielen können…

Die Endgültigkeit von unserem anstehenden Umzug zu realisieren, ist für die Mädels echt hart – und für uns Eltern schon auch – wobei wir das ja nicht zum ersten Mal machen und wir das Vertrauen in uns haben, dass uns das alles schon gelingen wird…

Wobei wir auch gerade merken, dass es nochmal anders hart ist, weil wir eben die Mädels nicht nur ganz praktisch, sondern auch emotional begleiten und das berührt uns nochmal ganz anders…


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Eiersuche

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Salome findet auch nach Ostern noch Eier – und hier hat sie aus einer Tasche mit Puppenkleidern diese zwei Geckoeier gefischt. Für das erste Ei hatte sie ein kleine Schachtel gebastelt und das zweite Ei hat sie später völlig begeistert dazu gelegt: Jetzt können sie Freunde werden… Nur Tabea war skeptisch: Das ist sicher kein Schlangenei?!? Letztens war sie mit ihrer Freundin Kena in Ifugao unterwegs und da ist ihnen eine grüne Schlange über den Weg gehuscht. Uns Eltern hatten die Mädels zu dem Zeitpunkt schon abgehängt und wir haben sie nicht zu Gesicht bekommen, aber die Mädels hatten später erzählt… Tabea: „that was a big one“ (so etwa armdick) und Kena: „and it was a dangerous snake“… Tabea ist seither vorsichtig was Schlangen angeht und hat auch schonmal nachgefragt, ob den Schlangen in deutschen Wäldern giftig sind, ob sie auch im Bambus wohnen oder ob es Kobras gibt… Aber bei einem konnten wir jetzt schon mal Entwarnung geben: Die Eier von der Salome sind von einem Gecko – aber ob da noch welche schlüpfen… das werden wir dann wohl mit der Zeit sehen…


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SommerFerienVerlängerung

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Die (Schul)Kinder sind überglücklich – wohl genauso wie die Lehrer – nur manche berufstätige Eltern sind eher gestresst, denn das Unglaubliche, aber eben nicht Unmögliche ist eingetreten: Nach zwei Monaten Sommerferien wurden spontan zwei zusätzliche schulfreie Wochen verkündet. Und das, nachdem im März noch gerätselt wurde, ob denn der Schulbeginn wie üblich im Juni oder so wie bei der Uni im August sein wird. Also zwei oder vier Monate Sommerferien. Und dann lange Gesichter: „Nur“ zwei Monate… Und als Christian am 1. Juni die Schulgebühr bezahlt hat, hieß es noch: Schulstart am 5. Juni. Und heute am 4. Juni wurde in der Kirche verkündet, dass es eben doch erst am 19. Juni los geht (Lehrer machen noch eine Fortbildung und Besinnungstage und…)

Im und um’s Chocolate House gehen also die Sommerferien weiter und somit auch das Kinderprogramm mit den Nachbarskindern – die sind auf diesem Foto nicht vollzählig aber der harte Kern ist vertreten…

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Kinderprogramm

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Was machen eigentlich unsere Kinder während eines Trainings? Also für die gibt es kein Programm, das machen die sich selber. Während wir also letztes Wochenende Training für Ehrenamtliche im Kinderpastoralprogramm hatten, sind diese Bilder entstanden. Oben ist Grace zu sehen; sie war früher unser Kindermädchen, bis sie eine Fortbildung zur Katechetin gemacht hat. Jetzt ist sie unsere Praktikantin im Familienpastoralteam. Und sie versteht es während unserer Trainings die Pausen mit Kinderprogramm zu füllen und nebenbei Kontakte zu den Ehrenamtlichen zu knüpfen.05.27.2017PCCtraining7.JPG

Wir hatten Seifen in Tabuk bei dem Projekt unserer COMUNDO Kollegin Laura gekauft und die Seifen sollten unseren Ehrenamtliche Lust auf das Training im Juli machen: PCC Assembly und handgemachte Seife als einkommenschaffende Maßnahme. Und weil unsere Trainings selten theoretisch sondern eher praktisch angelegt sind, kam Seife auch gleich mal zum Einsatz. Der Rafael war ganz begeistert von der Abkühlung, denn Paracelis ist wirklich heiß. Und die Ehrenamtlichen waren begeistert von Rafael und der anschaulichen Einheit zu Babyhygiene…

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Ansonsten ist Rafael entspannt mit dabei und hängt ab – entweder in Hängematten oder auf irgendeinem Arm von uns, unseren Kolleginnen oder Ehrenamtlichen…

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Auch Debora organisiert sich selbständig zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten und mit den unterschiedlichen Menschen die so unterwegs sind.

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Ein Spielzimmer gibt es nicht, kein mitgebrachtes Spielzeug und schlechtes Wetter hat es auch nie. Es ist immer Platz zum Spielen und unter so einem Regenschirm macht es auch Spaß gemeinsam unterwegs zu sein. In Flipflops läuft das Wasser immer gut ab und die Klamotten trocknen ruck zuck in Paracelis – dort ist es immer viel zu heiß… Vielleicht ist das dann auch schon die Vorfreude auf…

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… (ohne Worte)

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Salome hat im Kräutergarten Malungay entdeckt, der als Wundermittel gegen Mangelernährung eingesetzt wird. Das weiß sie, weil sie den Sternsinger-Film von Willi Weitzel und der Pastoral da Crianca in Zambales gesehen hat. Und der hat eben von Ernährungsprogrammen in den Philippinen berichtet, wo Malungay immer wieder erwähnt wird… Das ist übrigens nicht nur gesund sondern schmeckt auch im Reis!

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Und ansonsten haben unsere Kinder nach so einem Arbeitswochenende jede Menge neuer Freunde, die sie nicht alle beim Namen kennen, aber eine Erinnerung bleibt: Wir haben zusammen gespielt, etwas geteilt, gemeinsam gegessen, zusammen gesungen, etwas aus den Blättern vom Mangobaum gefaltet…

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Ein Kommentar

aus/einpendeln

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Die Mädels schaukeln super gerne und so ein hin und her ist es auch gerade stimmungsmäßig. Mal sind sie super glücklich, dass sie hier sind und wollen, dass die Zeit still steht. Mal sind sie ganz ungeduldig und wollen am liebsten schon gleich abreisen und in Deutschland ankommen.

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Immer wieder kommen Fragen, wie das denn in Deutschland ist. Ob es dort auch das vertraute Obst und Gemüse gibt uns ob es dann auch schmeckt und was es für Gerichte dort gibt oder eben nicht. Klar, kennen sie die deutsche Küche – von uns und unseren Besuchen – aber bisher haben sie solche Fragen nicht so beschäftigt, weil wir ja immer wieder „nach Hause“ kamen und es dann alles Vertraute wieder gab.

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Und mit unserem letzten Besucher pendeln wir uns hier tatsächlich so langsam aus und stellen uns auf etwas Neues ein. Gefühlsmäßig schaukelt es uns alle ordentlich hin und her. So vergnüglich wie auf dieser Schaukel am Bachbett geht es dabei nicht immer zu…


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Schulabschluss 2017

03.26.2017Schulabschlussprayer

Wieder ist ein Schuljahr vorbei und der Schulabschluss war dieses Jahr besonders bunt. Die Mädels haben uns ganz schön auf Trab gehalten – backstage und auf der Bühne. Aber statt viel zu schreiben, lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen (auf unserem vimeo Kanal findet sich auch ein Video). Also angefangen hat der Tag mit Deboras Kingergartengruppe und einem getanzten Gebet – und Debora war in etwa mit einer Ernsthaftigkeit dabei wie auf diesem Bild…

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Und dann hat ihre Gruppe gezeigt dass sie bereits alle Buchstaben kennen.

„I is for information, the cool stuff that we learned“

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Und weil sie nicht nur auf eine katholische Schule sondern eine School of Living Tradition geht, gab es auch noch einen Sprechgesang im Lokaldialekt Finontok „Chakami nay an-ak yo… (Wir sind eure Kinder…)“. Den Tapis (Webrock) mussten wir noch kaufen, weil sie ihren bereits in Deutschland gelassen hat. Im Laden wurde erst der grüne Stoff abgelehnt „Nee – einen Bontok-Tapis, der muss rot und mit Gürtel sein“ Dann ist es doch der grüne geworden „Einen roten hab ich ja schon und mit Klettverschluss und ohne Gürtel geht das Umziehen schneller“

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Und dann kam auch noch der offizielle Teil: „Most humble: Debora Maier“

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Und auch nochmal Tabea: „Second in Science and Health“ bei wohlbemerkt über 40 Klassenkameraden eine ganz schöne Leistung!

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Und weil es dann mit backstage Umziehen helfen und Ehrungen auf der Bühne und Fotos machen etwas hektisch wurde, durfte der Rafael ganz cool bei der Eisverkäuferin im Schatten entspannen und die Salome hat auf ihn aufgepasst. Sie war übrigens auch für ein Lied mit ihren Klassenkameradinnen auf der Bühne: The World is a Rainbow…

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Die Debora war jedenfalls glücklich und ist den ganzen Tag wie ein Flummi rumgehüpft. Im Bett meinte sie noch; „Das aller Beste heute war alles!“

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Tabea war nicht Teil der Tanztruppe, aber sie hat ein paar Schnappschüsse mit und von ihren besten Freundinnen gemacht. Es ist noch nicht ganz klar, wann das neue Schuljahr beginnt, entweder wie üblich im Juni und dann wären die Mädels nochmal mit dem vollen Programm dabei oder eben erst im August so wie die Hochschulen, dann kommen unsere Mädels nur zum Verabschieden mit dazu – es ist spürbar die letzte Phase angebrochen…


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Weihnachtsente

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Nun haben wir doch noch eine tolle Gelegenheit, dieses Bild von unserer Weihnachtsente zu teilen. Also diese Ente ist bei uns Dank einer Wichtelaktion zu Weihnachten im Büro eingezogen: Christian wurde sie von einer Kollegin zugewichtelt und so bekamen unser Gockel und die Henne einen Mitbewohner im Hühnerstall. Mit der Ente ist dann noch eine Badewanne für sie in den Hühnerstall gekommen, in der sich leider auch schon ein Küken ertränkt hat. Das neue Küken geht darin Gott sei Dank nicht baden…

03.12.2017Weihnachtsüberraschung.JPGAch ja, Anlass für diesen weihnachtlichen Artikel waren zwei Weihnachtspäckchen, die wir letzte Woche in Empfang nehmen durften. Sie waren auf dem Postweg wohl etwas länger unterwegs. Debora war völlig aus dem Häuschen: Was für ein Glück – zwei Überraschungspäckchen! Also Christstollen schmeckt auch in der Fastenzeit super. Und Tabea hat sich total über ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk gefreut. Nur Debora konnte die Situation schier nicht aushalten als sie realisierte, dass ein Päckchen für alle ist und das andere für die große Schwester. Unter Tränen beschwerte sie sich wütend: Bekommt die Tabea jetzt jeden Monat ein verspätetes Geburtstagsgeschenk?!? Freud und Leid können so nah beieinander liegen…