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Teng-Ab Team

08.2016TeamAbTeam

Das Personal im Vikariat ist überschaubar. Dieses Teng-Ab Team Foto ist kürzlich nach einem kleinen gemeinsamen Einsatz im Garten entstanden und zeigt fast alle KollegInnen vom Pastoralprogramm (Faith Formation: Youth, Catechetical, Altar bzw. Lay Formation: F&L und SADC ), der Verwaltung und den Hauswirtschaftskräften im Bildungshaus LayForCe. Von rechts nach links erst unten dann oben:

Sendang (SADC), Debora (Admin), Sheyla (Faith Formation), Sitas (Admin), Albert (LayForCe), Bal (LayForCe), Weng (SADC)

Vicky (SADC), Gladis (LayForCe), Jeanni Ann (LayForCe), Helen (LayForCe), Feli (LayForCe), Robert (Admin), Tea (SADC), Angie (Faith Formation), Christian (Lay Formation)

es fehlen:

Faith Formation: Santos, Sr. Emy, Agripina

Lay Formation: Magda, Nicola

SADC: Bryan, Regina


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Rundbrief No 11

cropped-headerdec2015.jpg

Mit dem Rundbrief No 11 gehen wir also in die Verlängerung. Unser dreijähriger Vertrag ist hiermit beendet und die Zugabe dauert bis Frühjahr 2017!

Der Rundbrief_11_Druck gibt Einblicke in die anstehende Arbeit. Und wer ihn in Druckqualität haben möchte findet ihn abgelegt neben anderen Artikeln unter der [Rundbriefe] Rubrik oben.

Zum Jahresende räumen wir auch digital so ein bisschen auf. Deshalb gibts jetzt noch ein paar Bilder und Erinnerungen aus dem Jahr 2015. Einfach in den nächsten Tagen immer mal wieder rein klicken…


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Festtage

12.20.2014GeburtstagsHochzeitstagHeute hat Tabea ihren 7. Geburtstag mit einer Hochzeitsgesellschaft gefeiert. Unsere Kollegin Steph aus der Verwaltung hat ihren geduldigen Johnwayen geheiratet (sie hat ihn vier Jahre hingehalten…). Und so gab es Kuchen und viele Gäste und festliche Kleider und ganz viel Essen und eine besondere Zeit mit dem Teng Ab Team und ihren Familien und vielen, vielen Menschen aus Bontoc und Tocucan. Nur um mal Zahlen zu nennen: 7 Paare Principal Sponsors, 6 Bride’s Maids und dazu passend Groom’s Men, 6 Blumenmädchen und dann noch mehr beim „Hofstaat“ mit festlichen (ausgeliehenen) Einheitskleidern und dann die speisende Gesellschaft von einigen hundert Gästen aus Bontoc und Tocucan.
12.20.2014FestgesellschaftUnd so sieht das dann aus: alles schön pink und dekoriert und mit Blumen und Sahnehäubchen und üppig Schmuck und Schminke und…
Wir waren übrigens mit allen verheirateten Kollegen von Teng Ab Principal Sponsor – Trauzeugen der besonderen Sorte und es war uns eine Ehre. Wir und die meisten unserer Kollegen waren zum ersten Mal Principal Sponsor, deshalb haben unsere Kleiderschränke auch nicht so die festlichen Gewänder hergegeben und schon gar nicht in pink. So war erst die Überlegung: eine gute Hose mit Bluse tut es auch. Dann: ok vielleicht doch ein Rock. Und am Ende war klar: wir leihen uns alle einen Tapis (traditionellen Webrock) und manchen nicht noch die große shopping tour – und es war gut so. Die Männer hatten sich da nicht so den Kopf zerbrochen. Christian hat sich von der Braut weichklopfen lassen und hat seinen eingemotteten Anzug ausgetragen. Die anderen Männer blieben schlicht die sie sind: Cordillera Cowboys mit Jeans und Stiefeln und ein weißes Hemd tun’s auch.
Das schönste: es gibt ein großes Protokoll an das sich alle halten sollen aber wenn es anders läuft ist es auch nicht so schlimm – das entspannt die Sache sehr. Der Gottesdienst hatte viele festliche aber auch persönliche Elemente – es war schon besonders als Principal Sponsor stellvertretend für die ganze Gemeinde um das Paar zu stehen und gemeinsam das Angebot auszusprechen, das junge Paar auch nach diesem Festtag auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten.
Irgendwie scheinen Fotos und das Essen das wirklich Wichtige bei einem Fest zu sein. Nach dem Spektakel in der Kirche haben sich alle ihrer Verkleidung entledigt und sind dann zum Essen im Teng Ab mit gutem T-shirt und Jeans aufgetaucht – so wie wir sie eben kennen. Festtage sind hier wirklich sehr anders, aber nach zwei Jahren auch nicht mehr so überraschend anders und auf ihre Weise eben doch festlich und für uns auf jeden Fall besonders: als Familie daran Teil zu haben, mit den Familien der Kolleginnen zu feiern und irgendwie Teil dieser Gemeinschaft zu sein…

So wünschen wir allen besondere Festtage – mit all den Vorbereitungen und Plänen, aber diese vielleicht nicht all zu ernst zu nehmen, sondern die Gemeinschaft oder Familienzeit wichtig zu nehmen… in diesem Sinne: frohe Festtage!


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[pflanzen oder fällen]

02.26.2014pflanzenViele Reisterassen in Ifugao sind gerade frisch bepflanzt – während hier in Bontoc gerade geerntet wird. Das fasziniert nicht nur die Mädels sondern immer wieder auch uns, wie unterschiedlich Pflanz- und Erntezeiten sind. Und weil gerade in Bontoc alles trocken, staubig, steinig und braun ist, freuen wir uns auf das kommende Wochenende in Hapao mit vielen wassergefluteten Feldern, frischen Pflänzchen und Erdwällen.

In der Natur wird in Ifugao gerade alles neu und die Missionsstation Hapao mit ihren vielen BECs will sich auch neu orientieren. Deshalb fahren viele pastorale Mitarbeiterinnen aus der Vikariats-Zentrale, dem Teng Ab, dort hin um das tongtongan zu unterstützen. D.h. die engagierten Laien, die Katecheten und der Pfarrer setzen sich zusammen, tauschen Erfahrungen aus und planen gemeinsam wie es pastoral weiter gehen kann.

Wir in der Familienpastoral sind sehr gespannt, denn im letzten Jahr waren wir vor allem in der Missionsstation selber – jetzt werden wir mit Vertretern aller BECs zusammen kommen. Was brauchen die Familien in den unterschiedlichen Orten und wie kann die Missionsstation sie unterstützen?

Nicola wird mit den drei Mädels mit dabei sein – das ist jetzt mal der Plan – Christian wird mit einer anderen Delegation in einem anderen Bistum unterwegs sein. Und dann sind wir zum Wochenanfang wieder alle in Bontoc. Im letzten Rundbrief Nr 5 haben wir ein Foto präsentiert, wo die Mädels eine Papaya gefällt haben – manchmal fallen sie nach so einem Wochenende selber um. So sah das letztens bei der Debora aus, die es vor Müdigkeit nicht mehr ins Bett geschafft hat…

02.26.2014umfallen


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Kirchenfundament

01.22.2014Kirchenfundament3EtagenSo sieht das aus, wenn bei Kirchen am Fundament gearbeitet wird. Klar machen wir hier Bildungsarbeit, um Menschen in Sachen Familienpastoral weiter zu bringen. Aber wir lernen auch immer wieder, dass es hier in der Kirche auch um andere Fundamente geht. So wie in der Missionsstation Kilong. Dort wurde heute an den Fundamenten für die Kirche in Sagada weiter gebaut. Bereits der dritte Boden, der gegossen wurde und unten wurde in der kleinen Holzverschlagsküche gekocht. Dort unten soll auch zukünftig das Pfarrhaus sein. In der Mitte darf man sich das Gemeindezentrum vorstellen. Und in luftiger Höhe steht dann die Kirche auf dem dritten Fundament.01.22.2014KirchenfundamentChristianUnd so darf man sich die Zusammenarbeit vorstellen. Partizipation findet hier von Anfang an statt. Christian hat sich also mit eingereiht in die lange Schlange der verschiedenen Mitarbeiter: Mitglieder aus der BEC Sagada und einigen umliegenden BECs, Mitglieder aus der Missionsstation Kilong zu der Sagada gehört, Mitglieder aus der Nachbar-Missionsstation Bontoc inklusive der zwei Priester und Mitarbeiter aus dem Pastoralzentrum Teng Ab. Insgesamt mehr als 60 Menschen – alle unentgeltlich und einen Tag lang voll eingespannt: auf der Baustelle und in der Küche.

01.22.2014KirchenfundamentKollegenUnd hier ein kleines Ratespiel: wer entdeckt die Liturgie-Referentin, die Verwaltungs-Chefin, den Bildungshausleiter und dann die Mitarbeiter aus Küche und Garten vom Teng Ab? Das Team steht nicht nur für Bildungseinheiten der Basis zur Verfügung, sondern ist für Sondereinsätze auch abrufbar – anderswo werden extra Team-Trainings gebucht – hier bekommt man Team-Geist- stärkende und ganzheitliche Arbeitspakete frei Haus…

01.22.2014KirchenfundamentNachtschichtInklusive Nachtschicht, denn es konnten nachdem erst der Zement fehlte und dann das Wasser die Bodenplatte nicht fertiggegossen werden. Also Nachtschicht bei lausigen Temperaturen – diesen Artikel schreiben wir gerade bei 16 Grad Haus-Innentemperatur in Bontoc…


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[11] Holz

11HolzDiese Holzkirche steht in Kilong. Sie feiert nächstes Jahr 100 jähriges Bestehen. Debora steht dor übrigens mit ein paar Kilong-Kindern und mit ihnen hat sie ihre ersten Gehversuche gestartet. Mittlerweile ist sie schon ganz gut zu Fuß unterwegs – am liebsten in Gesellschaft mit Kindern. Sie verhält sich tatsächlich anders als ihre zwei großen Schwestern. Tabea und Salome müssen immer erstmal etwas beobachten und werden so langsam warm mit neuen Kindern. Debora hingegen läuft gleich auf Kindergruppen zu und braucht dann mal später eine Pause zum Verarbeiten.

11Holz2Nicht nur in den alten Kirchen ist Holz ein beliebtes Baumaterial. Das ist eine Innenaufnahme von der Kapelle im Bischofs / Priesterhaus in Teng-Ab / Pastoralzentrum. Zu der Kultur der Igorot gehören eben die Reisterassen und Wälder – und in einen inkulturierten Kirchenraum gehören deshalb die Steine von den Mauern der Reisterassen oder eben das Holz, die Wurzeln…


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Tongtongan 2013

05.05.2013TongtonganFr.John

Besser gesagt tongtongtongtongan. Einmal im Jahr wird im Teng Ab geredet, geredet, geredet und dieser viertägige Austausch von Priestern, Pastoralen Mitarbeitern und Engagierten aus den Gemeinden heißt eben Tongtongan. Die Menschen sind aus allen 22 Missionsstationen des Vikariates Bontoc-Lagawe angereist. Also wir kamen mit den Vertreten aus Bontoc kurz mal den Berg rauf. Andere aus Alfonsolista oder Paracelis hatten eine Tagestour hinter sich, als sie zum gemeinsamen Gottesdienst am 1. Mai abends ankamen. Auf diesem Bild macht gerade Nicola eine kleine Pause mit Father John, dem Hausherrn vom Teng-Ab.

Jedes Tongtongan wird mit einem pastoralen Schwerpunkt vorbereitet. Dieses Jahr kam das Programm aus dem Bildungszweig genauer gesagt der Katechese. Darunter fällt dann Kommunion- oder Firmvorbereitung, genauso aber auch Kinderwortgottesdienste oder Glaubenswochen für groß und klein bis hin zum Religionsunterricht an Schulen. Impulse kamen von Gastrednern in Sachen Neuevangelisation, auf der Grundlage von Verbum Domini (das hatte Papst Benedikt XVI herausgebracht und kann hier nachgeslesen werden).

 05.05.2013TongtonganKleingruppen

Für uns war es interessant an den großen Kleingruppen teilzunehmen – es ging darum die Anregungen zu Neuevangelisation aufzugreifen, also wie kann das Wort Gottes oder die Bibel bei den Menschen ankommen. Einen Nachmittag saß Nicola mit vielen Engagierten zu Family and Life zusammen. Christian setzte sich zu denen, die in den Missionsstationen für die BECs weiter denken (also für die kleinen Glaubens- und Kirchorte, die zu so einer Missionsstation gehören – einige sind hier auf dem Bild zu sehen). Einen anderen Nachmittag haben sich eben die Missionsstationen zusammen gesetzt, um die nächsten Schritte in Sachen Katechese zu planen.

Was haben wir nun gehört, gesehen und gelernt: die Menschen, die sich engagieren beschreiben sich als ausgelastet und brauchen nicht noch mehr Aufgaben. An vielen Orten wünscht man sich noch mehr engagierte Menschen in der Katechese, aber es gibt nicht so recht Ideen wie man an diese Menschen heran kommt und wie man sie überzeugen kann, dabei zu bleiben. Bei manchen lässt sich das Phänomen beobachten, dass es für alles ja schon Spezialisten gibt, warum sollte man da selber tiefer einsteigen. Beispielsweise neue Katecheten nach dem Sonntaggottesdienst werben: das macht besser der Pfarrer, da müssen sich ja nicht noch zwei aus einer anderen Gemeinde aufmachen – aber vielleicht würden genau die zwei für den ein oder anderen in der Bank den Unterschied machen…

Manche Themen oder Verhaltensweisen kommen uns da sehr vertraut vor – aber wir haben sicherlich einige versteckte Themen überhört und nicht gesehen. Genau diese Punkte gilt es nun im Nachklapp mit den Kolleginnen und Gemeinden aufzudecken, damit wir dann unsere Angebote für die nächsten drei Jahre an den Start schicken können. Jetzt haben uns erstmal viele gesehen und gehört – mal schauen ob sie auch mit uns zusammen arbeiten wollen…

 05.05.TongtonganKulturZu jedem Zusammenkommen gehört auch das Feiern – klar bei der Kirche sind das Gottesdienste, aber hier eben auch kulturelle Beiträge. So gab es beim „Bunten Abend“ wieder viele gewebte Stoffe, viele Gongs, viel Gesang – aber eben auch ganz normale Teenager, Erwachsene und Priester in Jeans und T-shirt, die sich begeistert in den Kreis der Tanzenden einreihen. Das fasziniert unsere Mädels und uns. Ach ja, der „Bunte Abend“ heißt hier übrigens „Kultureller Abend“ – und einen kleinen interkulturellen Beitrag leisten die Mädels immer wieder gerne in den Kleidern von Nicola, die sie ihrerzeit bei Familienfesten in Niederbayern getragen hat.