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[störungsfrei]

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Wir sind immer wieder beeindruckt wie störungsfrei Veranstaltungen hier veraufen. Das heißt nicht, dass Veranstaltungen hier nach Plan verlaufen. Zum einen gibt es ja oft nur einen vagen Plan und selbst diese Absprachen verändern sich im Prozess. Deshalb kann eigentlich auch fast nix und niemand eine Veranstaltung stören. Es wird halt alles und jeder irgendwie integriert. Auf dem Bild sieht man unsere junge Kollegin Ela, die gerade eine deutsche Delegation in ihrer Heimatgemeinde Talubin willkommen heißt. Die Kinder die hin und herlaufen stören nicht. Die Hunde, die mal auftauchen und wieder verschwinden stören nicht. Sie alten Frauen aus der Gemeinde, denen spontan eingefallen ist, dass sie zu dem Jugendprogramm auch einen zeitintensiven Beitrag mit ihrer Bitte zur Kirchenrenovierung platzieren stören nicht. Nur die Übersetzung hat Ela etwas angepasst, denn die Delegation war ja nicht da, um für einen Kirchbau zu spenden, sondern im weitesten Sinne Kirchenentwicklung durch Jugendarbeit zu ermöglichen. Was nicht passt, wird eben passend gemacht, damit es am Ende nicht peinlich oder unangenehm für die Seniorinnen, die Jugend oder die Delegation wird.

In deutscher Seminarkultur gibt es auch einen Fachbegriff dafür: Sörungen nehmen sich Vorrang. Aber das Interessante hier ist, dass solche Begebenheiten eben gar nicht als Störung wahrgenommen werden. Es passieren eben Dinge, die sich so nicht planen oder verhindern lassen und die müssen eben situativ behandelt werden – dafür haben auch Berufseinsteiger wie Ela bereits ein sensibles Händchen. Wer mit ihr hier die Arbeit mit jungen Menschen weiter gestalten möchte, kann sich übrigens bei COMUNDO bewerben.


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Teng-Ab Team

08.2016TeamAbTeam

Das Personal im Vikariat ist überschaubar. Dieses Teng-Ab Team Foto ist kürzlich nach einem kleinen gemeinsamen Einsatz im Garten entstanden und zeigt fast alle KollegInnen vom Pastoralprogramm (Faith Formation: Youth, Catechetical, Altar bzw. Lay Formation: F&L und SADC ), der Verwaltung und den Hauswirtschaftskräften im Bildungshaus LayForCe. Von rechts nach links erst unten dann oben:

Sendang (SADC), Debora (Admin), Sheyla (Faith Formation), Sitas (Admin), Albert (LayForCe), Bal (LayForCe), Weng (SADC)

Vicky (SADC), Gladis (LayForCe), Jeanni Ann (LayForCe), Helen (LayForCe), Feli (LayForCe), Robert (Admin), Tea (SADC), Angie (Faith Formation), Christian (Lay Formation)

es fehlen:

Faith Formation: Santos, Sr. Emy, Agripina

Lay Formation: Magda, Nicola

SADC: Bryan, Regina


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Year End Evaluation

01.14.2016yearendevaluation

Das neue Jahr haben wir mit einem Jahresabschluss begonnen. Und auf dem Bild ist fast das gesamte hauptamtliche Personal des Vikariates zu sehen: Die Kollegen aus der Jugendabteilung, Caritas, Liturgie, Katechese, Verwaltung, Bildungshaus… und in der Mitte der Bischof!

Die Planung folgt dann im Februar, denn der Abschluss war nicht ein gewöhnlicher Abschluss, sondern ein Übergang. Von dem Gewohnten hin zu dem, was sich der neue Bischof so denkt – und der denkt sich ganz schön viel. Es liegt also ein neues Jahr vor uns mit viel Arbeit, vielen Veränderungen, vielen Projekten, vielen…

Und für die insider: Dieser Schnappschuss ist vor der Kapelle Holy Family in Mainit entstanden – auch passend zum Year of the Family…


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BEC Exchange I

09.26.2014.BECExchange.participantsDie BECs aus dem Lagawe-District haben sich in Alfonso Lista zu einem Austausch getroffen. Und es gibt bereits erste Bilder von den über 100 Teilnehmenden, die aus fast allen Missionsstationen in Ifugao kamen. Sie waren übrigens in 6 BECs bei Gastfamilien untergebracht.

09.26.2014.BECExchange.YEASTDie Veranstaltung wurde vom gesamten Pastoral Team getragen, was auch schon bei der Anmeldung deutlich wurde: unser Name ist BEC unsere Aufgabe YEAST. Eine solche enge Planung und Umsetzung von allen kennen wir sonst nur vom tongtongan – somit eine neue Premiere im Vikariat in Sachen pastorale Basisarbeit und Teamwork.

09.26.2014.BECExchange.teamUnd so sah das Team aus – in der Vorbereitung nicht immer so harmonisch und zufrieden, aber hier sind ein paar sehr erleichterte Gesichter zu sehen. Jetzt folgt die Auswertung, dann wird das Programm in Kayan angepasst und Ende Oktober ist dann die Mountain Province dran.

Mehr dazu folgt – im nächsten Rundbrief (bereits in der Endredaktion) und ansonsten muss die Veranstaltung erstmal verdaut werden, aber Bilder geben ja auch schonmal einen ersten Eindruck…

 


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on air

06.03.2014onair

on air sind jetzt die pastoralen Kollegen im Vikariat Bontoc-Lagawe. Zwei Tage hat Radio Sagada (ein community radio – gefördert von MISEREOR) mit uns zusammen gearbeitet und zwei Beiträge für „the catholic voice“ produziert. Manchmal haben wir Mühe als Pastoral-Team des Vikariates zusammen zu arbeiten. Und manchmal ist es ganz einfach, interministeriell zusammen zu arbeiten. So haben die Kollegen aus dem Liturgierefereat und der Caritas einen Vatertagsbeitrag vorbereitet (a la Familienpastoral) und das ging ganz einfach und selbstverständlich. Wir freuen uns immer wieder über solche Überraschungen – ohne lange Vorplanung und intensive Absprachen. Manchmal ist es eben einfach möglich und selbstverständlich so gut zusammen zu arbeiten und sich die Bälle zu zu spielen.

Wir hoffen, dass wir eine Fortsetzung erleben – die Zeichen stehen gut! Und so kurz vor Pfingsten vermuten wir, dass da auch ein bisschen Heiliger Geist im Spiel war – vielleicht wird uns auch weiterhin signalisiert, dass wir on air sind…


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Jugendarbeit

04.13.2014YouthcampWir sind in der kirchlichen Jugendarbeit groß geworden und auch unsere Kinder wachsen da mit hinein. Letztes Wochenende hat ein Jugendcamp vom Vikariat stattgefunden und Christian hat einen workshop gegeben. Tabea und Salome haben ihn begeistert begleitet. In Bontoc waren sie begeistert von der Idee, weil Christian eine Gruppeneinteilung mit verschiedenfarbigen Bonbons vorgesehen hatte. D.h. er hatte mehrere Tüten Bonbons vom Markt mit nach Hause gebracht, die natürlich nicht ungesehen und unkommentiert blieben. Dann die kurze Frage: und wenn Mama mit Debora nach Natonin fährt nimmt sie dann  für das Paarwochenende mit Magda auch Bonbons mit?!? Das war so nicht vorgesehen und schon stand für die Kinder die Entscheidung fest: in diesem Fall besser mit Papa aufs Jugendcamp!

04.13.2014youthcampannouncement

Zur großen Überraschung aller Beteiligten und Veranstalter haben sich zum Jugendcamp in Lamut nicht nur die erwarteten 300 Teilnehmer eingefunden sondern mehr als 500 Jugendliche plus ihre Begleiter. Wie das sein kann fragt sich die ein oder andere Fachperson aus der Jugendarbeit? Also hier wird auch versucht zu planen: es wird ein Einladungsschreiben an alle Gemeinden heraus gegeben, dass aus jeder Missionsstation mindestens 15 aber nicht mehr als 20 Teilnehmer kommen sollen. Die eine Missionsstation verbummelt die Einladung und kein Jugendlicher kommt. Die nächste hält sich an die Vorgaben, wieder eine andere denkt sich 23 sind ja noch im Rahmen. Die nächsten können nicht NEIN sagen und nehmen halt die 30 Jugendlichen mit, die bei Abfahrt auftauchen. Die anderen hatten keine eigene Jugendveranstaltung und nehmen deshalb die 40 Jugendlichen mit. Und dann gibt es Vorträge, Spaß-Gruppenspiele, Gottesdienste, workshops, gemeinsames Essen und einen bunten Abend mit kulturellen Beiträgen und Talenten. Wenn die Teilnehmerzahl nicht mehr im Rahmen ist, kann das Programm auch nicht im Rahmen bleiben, aber das stört hier keinen: die Haupt- und Ehrenamtlichen arbeiten dann rund um die Uhr, die Jugendlichen feiern rund um die Uhr und anschließend sind alle erstmal platt…

04.13.2014youthcamppics

Und was für Jugendliche kamen dann da zusammen? Christian und die Mädels waren überrascht von der Vielfalt. Jugendliche aus ganz einfachen Verhältnissen, Jugendliche die extrem cool unterwegs sind, Jugendliche die in der Kirche beheimatet sind und solche die einmal im Jahr zu einem Jugendcamp oder ähnlichen Veranstaltungen mit Kirche in Kontakt sind. Und ganz viele Jugendliche, die mit handy oder Kamera unterwegs sind – und auf all diesen digitalen Speichermedien sind unsere Mädels verewigt – da wundert es nicht, wenn sie selber großes Interesse an diesem technischen Schnickschnack haben ; )


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Auf und Ab

12.11.2013Auf und AbIn der Arbeit gibt es ein ständiges Auf und Ab mit den pastoralen Diensten, die hier YEAST heißen. Jugend (Youth), Bildung (Education), Liturgie (Altar), Caritas (Social Action) und Verwaltung (Temporalities) sollen in Berührung mit der Vision und dem Auftrag des Vikariates sein – und gemeinsam diese an der Basis umsetzen. Manche Kolleginnen wünschen sich da mehr an partnerschftlicher Zusammenarbeit untereinander und mit den Direktoren. Und weil sie das so schlecht in der Hierachie anbringen können, sind sie dankbar, dass sie uns vermittelnd dazu holen können. Wir sind ihre Kollegen auf Augenhöhe – und weil wir von draußen sind, können es scheinbar doch nur wir sein, die dann nochmal anders einladen, zusammen bringen, anmerken können. Wir haben als BMI Fachkräfte als Eisbrecher gearbeitet, um der Frage nach partnerschaftlicher Zusammenarbeit einen Ort und einem Raum zu geben.

Wie bekommt man das nur hin? Wie können wir selber in Berührung bleiben mit der leitenden Idee, sie an der Basis erden und das auch noch in Zusammenarbeit? Bei dieser Übung versucht YEAST einen Bambusstock gemeinsam abzulegen: Es ging auf und ab…

Ok es waren nicht immer alle in Kontakt und alle voll mit dabei, es war auch etwas eng so nebeneinander – aber es war vor allem lustig und wir haben viel miteinander gelacht, es wurde motiviert und probiert und die Aufgabe wurde geschafft. Einfach nur eine Erfahrung mit einem Bambusstock – oder können wir daraus etwas für unsere partnerschaftlich Zusammenarbeit lernen?