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flexible Arbeitszeiten

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Wenn wir in den letzten Jahren etwas gelernt haben, dann ist es wohl Flexibilität im Arbeitskontext. Letztes Wochenende war ein PCC Training (Kinderpastoralprogramm) für Samstag und Sonntag geplant und dann am Montag ein Workshoptag für Kinder von OFWs (deren Eltern im Ausland arbeiten). Am Samstagmorgen klingelt dann das Handy: „Kommt jetzt, der Workshop wird vorverlegt.“ Also packen wir die Kinder zu den Materialien ins Auto und fahren nach Bauko. Vor dem Mittagessen steht noch nicht fest ob die Veranstaltung nun tatsächlich stattfindet oder nicht. Mit Magda und Grace und mit deren Teilnehmern vom PCC essen wir dann erstmal – weil ohne Essen geht ja gar nix – und versuchen zwischen Reis und Fleischbrühe mit den Lehrern zu klären, ob sie nun die Schüler heim geschickt haben oder doch noch welche nach der Mittagspause übrig sein werden. Jedenfalls schaut Grace mal nach dem Essen zur Schule, wo es denn möglicherweise einen Raum für die Veranstaltung geben könnte und wir packen mal die Taschen aus dem Auto. Unser Zeug tragen wir dann in einen Raum, wo noch Stühle gerückt werden; manche Schüler sitzen schon da und andere trudeln so langsam ein. Grace und Nicola streichen noch schnell die Hälfte vom Programm, denn von 42 OFW Kindern sind 16 da und die Ganztagesveranstaltung ist auf drei Stunden am Nachmittag zusammengeschrumpft. Es findet sich noch ein funktionierender Beamer inklusive Verlängerungskabel und Leinwand und schon gehts los…

Wir sind flexibel was Teilnehmerzahlen, Zeiten, Orte und Material angeht – aber ehrlich gesagt sind wir auch ganz gerne vorbereitet, damit wir die Teilnehmer vor Beginn der Veranstaltung schon mal in den Blick nehmen können – aber so gehören dann kooperative Übungen wie oben auf dem Bild gleich zu Beginn dazu, damit wir schneller einen Überblick über Einzelne und Dynamiken bekommen… und wir haben einmal mehr festgestellt: Auch wir können noch Jugendarbeit und es macht uns auch noch Spaß! Ach ja, auch unsere Kinder freuen sich über jedes PCC Trainingsmodul zu Gruppenspielen, Veranstaltungen mit Convent boys and girls oder eben Aktivitäten mit OFW Kindern – bei manchen Einheiten sind sie quasi schon Co-teamer. Wir wären zurück in Deutschland in Sachen Bildungsarbeit wieder offen – kann Familie sein, aber eben auch Jugend oder… und die Mädels brauchen definitv einen Platz in der Jugendarbeit wenn wir zurück in Deutschland sind…


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Abflug

26DezemberAbflugJetzt machen wir den Abflug – um halb drei heben wir ab Richtung Dubai und dann weiter nach Manila.

Exoten sind wir wohl hier – als Fachkräfte in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und auch auf den Philippinen.

So ein buntes Federkleid wie der Flamingo im Kölner Zoo brauchen wir dabei nicht – mit der weißen Haut und den bloden Haaren fallen wir fünf schon dementsprechend auf. Auch mit unserer Sprache, mit dem wie wir denken und war für uns logisch oder normal ist. Wir werden auch ein anderes Verständnis für Zeit, für Entscheidungsprozesse oder Konfliktbearbeitung mitbringen. Und die Frage wird sein: wie können die Exoten ankommen – ohne Bruchlandung oder anhaltenden Höhenflug…

Wird es wie bei den Flamingos vielleicht möglich sein, einen festen Stand auf einem Bein hin zu bekommen?!?

Wenn wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, wird es von uns wieder Neuigkeiten geben.

 


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LosZiehen

25DezemberLosZiehenDie Koffer sind gepackt, das ist Auto getankt, alles Wichtige ist vertaut und griffbereit. Wir können los ziehen. Und wir machen das nicht alleine, sondern zusammen mit anderen. So wie Tabea auf diesem Foto mit ihren Freundinnen – Peter hat dieses Bild bei unserem Fest in Ahlbach festgehalten.

Wir ziehen los, genauso wie andere Menschen / Familien, die auch ihre Vorbereitungen gerade abschließen und bald einen Einsatz in personellen Entwicklungszusammenarbeit beginnen.

Wir ziehen los und werden von vielen Menschen / Familien begleitet – ganz konkret von unseren Herkunftsfamilien und einigen Freunden zum Flughafen, aber auch durch Interessierte an diesem Blog oder durch Freunde, die uns Post, mails oder telefonische Grüße zukommen lassen – Danke, dass Ihr uns so viel Unterstützung und Begleitet sein erfahren lasst!

Bei allen Fragen und Erschwernissen tut es gut zu wissen, dass wir hier nicht allein los ziehen…


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FriedenStifter

24DezemberFriedenstifterDieses Foto ist beim Verein Gewaltfrei Handeln e.V. entstanden – auf ihm sind Friedensstifter. Die einen arbeiten in Magdeburg für mehr Demokratie, die anderen in Bosnien oder Kroatien für mehr Verständigung auf dem Balkan, wir bald in Bontoc für „Starke Eltern – Starke Kinder“.

Für gewaltfreies Handeln gibt es sicherlich viele Vorbilder – Menschen wie in Imshausen (damals wie heute), Menschen in unserer Nachbarschaft und auch Menschen in der Geschichte.

In diesen Tagen feiern wir an so vielen Orten auf dieser Welt, dass Jesus ganz einfach angefangen hat, mit einer Familie, mit Wegbegleitern und

Gästen zu leben. Wir wünschen uns und allen, dass wir immer wieder Gelegenheiten wahrnehmen, mit anderen Mensch ganz einfach Leben

zu teilen und als MitMenschen neu anzufangen – so können wir vielleicht im Kleinen FriedensStifter sein.


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FürSorge

23DezemberSorgeHier auf dem Bild kümmert sich gerade Inge um Salome. Das Foto erzählt für uns so viel.

Inge hat unsere Küche übernommen. Während wir als freiwillige Fachpersonen in den Philippinen sein werden, werden in unserer Küche Freiwillige vom Vaußhof speisen.

Salome isst einfach gerne und lässt sich auch gerne mal füttern. Wir sind gespannt was so alles in dieser Woche noch auf den Teller kommt.

In ein paar Tagen werden sich dann auch andere Menschen um uns und unsere Kinder kümmern: große Mädels, die unsere Kleinen bemuttern, andere Freiwillige, die schon wissen wie was wo funktioniert, unser BMI-Koordinator, der uns in Manila begrüßen wird.


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Chocolate House

22DezemberChocolateHouse

Das Chocolate House hat so viel mit Schokolade zu tun wie das Sauerland mit Saurem. Bald werden wir im Chocolate House in Bontoc wohnen. Die Schokolade werden wir wohl selber mitbringen müssen – das Haus ist schlicht braun angestrichen.

Gerade verbingen wir noch ein paar Tage im Sauerland genauer gesagt in Eversberg. Hier ist Nicola aufgewachsen – quasi zwischen Tannenbäumen, die jetzt schon geschlagen in vielen Kaufhäusern und Wohnungen stehen. Schon gewusst: die meißten Christbäume Deutschlands kommen aus dem Sauerland!

Wir wohnen bei Nicola’s Schwester und verbringen Zeit mit der Verwandschaft. Bei den Großeltern wir diesmal nicht nur gespielt und erzählt, dort stehen auch die Koffer mit den Dingen, die dann mit uns reisen werden. Jetzt steht nicht nur Weihnachten sondern auch unsere Ausreise vor der Tür.


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Kontakte

21DezemberKontakte

Email, Facebook, Handy oder Skype: nie war es scheinbar einfacher in Kontakt zu bleiben. Unsere Kinder haben sich an den Umgang mit den unterschiedlichen Medien gewöhnt. Manchmal wundern wir uns, wo sie sich die ein oder andere „typische“ Handbewegung von Smartphones-Anwendungen abgekuckt haben.

Nicht nur wir werden uns an die Zeitumstellung von 7 Stunden vor der MEZ gewöhnen müssen. Während in Deutschland die Sonne aufgeht, steht bei uns schon der Reis zum Mittagessen auf dem Tisch.

Und dann ist da noch die Sache mit den Postkarten, Briefen oder Päckchen. Über diese scheinbar altmodischen Kommunikationswege freuen sich nicht nur die Elterngenerationen – sondern vor allem Tabea, Salome und Debora.

Aber erstmal heißt es Abschied nehmen von der direkten Kommunikation mit Verwandschaft und Freunden – das fällt uns gerade wirklich schwer. Noch wissen wir nicht wie wir es schaffen mit wem wie in Kotakt zu bleiben…