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Traumberuf

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Während wir uns mit dem beruflichen Wiedereinstieg beschäftigen, überlegen auch die Mädels was sie denn werden wollen. Auf dem Weg vom Teng-Ab nach Hause kam ihnen die Idee, sie könnten ja Geologen werden, weil es so schöne bunte Steine gibt. Zu Hause haben wir uns über die Berufe von unseren Freunden und Bekannten unterhalten und Salome meinte dann doch wieder, dass sie vielleicht lieber Meeresbiologin wird, dann kann sie den ganzen Tag schnorcheln, so wie Vanessa auf den Malediven. Und Tabea hätte gerne auch so tolle Kleider wie Gabi. Und Debora wundert sich, ob sie nicht auch mal auf dem Trapez wie der Tom turnen kann. Bei den Gesprächen haben wir gemerkt, wie sehr wir uns darauf freuen, bald wieder in Deutschland zu sein und an alte Bekanntschaften oder Freundschaften wieder anzuknüpfen…


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Ein Jahr Kinderpastoralprogramm

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Das Kinderpastoralprogramm läuft nun seit einem guten Jahr und wir haben zur Feier des Tages mit den Ehrenamtichen und Vertreten von nationaler Ebene gefeiert. Es gab auch allen Grund, denn mehr als 50 Ehrenamtliche sind nun mit dabei und sie besuchen monatlich fast 400 Familien. Es waren auch Interessierte aus anderen Gemeinden mit dabei und wir werden sehen wie und wo sich das Programm weiter ausbauen lässt.

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Es ist großartig, dass nicht wir den Redeanteil bei einer solchen Veranstaltung haben. Die Ehrenamtlichen haben sich gegenseitig informiert, wie beispielsweise so eine Celebration of Life abläuft.

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Und weil wir als Familie mit dabei waren, durften die Ehrenamtlichen auch gleich mal mit uns einen Hausbesuch üben – und die Entwicklungsstufen unserer Kinder prüfen. Das war vor allem auch lustig – und für uns interessant zu sehen, wie wenig die Ehrenamtlichen davon wissen. Die meisten haben ihre Kinder erzogen und teilweise auch noch ihre Enkel, aber sie tun sich schwer beispielsweise das unterschiedliche Verhalten von Kindern entspannt einzuordnen. Das war definitiv erst der Anfang in Sachen Entwicklungsstufen von Kindern…

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Auch das Ausgleichen von Kinderrechten und Pflichten von Kindern war ein interessanter Zugang. Manchmal hören wir Kommentare, wenn wir Kinderrechte ins Spiel bringen wie „Ja, heute dürfen Kinder alles…“ Und wir versuchen immer wieder zu erklären, dass es sich da um ein Missverständnis von Kinderrechten handelt. Es geht nicht darum alles zu erlauben, aber eben Kindern Räume und Zugänge zu ermöglichen – und sie eben zu ermutigen auch ihren Teil beizutragen, geschützt und eben im Rahmen ihrer Möglichkeiten…

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Ein high light war sicherlich das soap making. Aus der grünen Masse (Basis war ein Kräuterblätter-Sud) wurde über Nacht helle Seife und die Ehrenamtlichen aus Butigue wollen unbedingt selber Seife aus ihren vielen Kokosnüssen herstellen. Wir sind ja mal gespannt auf die erste Bontoc-Lagawe Seife!

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Mit Interesse waren die Ehrenamtlichen auch dabei, als ein einfaches Nahrungsergänzungsmittel hergestellt wurde: Mehl von Soja und Reis und Mung-Bohnen und…. und wir dürfen gespannt sein, welche Gruppe sich für dieses Projekt begeistern lässt. Die Zutaten gibt es alle lokal, es ist nur die Frage wer sich dessen annimmt…

Für uns war es ein besonderes Wochenende, weil wir uns von den vielen Freiwilligen, die wir im vergangenen Jahr organisiert, ausgebildet und begleitet haben, nun verabschieden mussten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass es dort weiter geht – mit Unterstützung vom Nationalbüro. Magda würde gerne das Programm auf alle Gemeinden ausdehnen, aber das funktioniert nur, wenn sich Ehrenamtliche organisieren und ausbilden lassen. So weit sind noch nicht alle Gemeinden – aber sie bleibt da dran und schafft auch nur eine Gemeinde nach der anderen – weil es mega begleitintensiv ist…


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letzter Schultag

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Es ging ein letztes Mal zur Saint Vincent Elementary School und im Gepäck hatten die Mädels so allerhand Überraschungen. Alle drei haben ein Poster mit Erinnerungsbildern gestaltet. Und ein Poster über Deutschland.

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Sie haben sich von ihren Klassenkameraden mit kleinen Geschenken verabschiedet – und die haben sich wiederum über die Bonbons, Luftballons und Fotos von den Mädels gefreut.

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Und natürlich gab es Erinnerungsfotos mit den Lehrerinnen und classmates. Die Mädels haben auch unzählige Briefchen ausgetauscht und wir haben nun schon den zweiten Abend damit zugebracht mit ihnen all die Grüße zu lesen. Das ist auch ein recht anspruchsvolles Leseprojekt, weil einige schreiben wie sie sprechen und da kommen dann schon mal drei verschiedene Sprachen in zwei Sätzen zum Einsatz und es braucht manchmal etwas länger bis klar ist, welche Sprache und was es dann heißen kann… Aber kurz: in allen Briefchen steckt Freundschaft und Verbundenheit und da ist es eigentlich egal was genau da steht – das kam eindeutig an!


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Stromausfall-Experten

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Heute war mal wieder ein angekündigter Stromausfall, deshalb hat der „Tag zu gesunder Ernährung“ mit Schülerpräsentationen auch schon gestern stattgefunden (hat die Übertragung mit den zwei Lautsprechersystemen auch nicht besser gemacht). Und wir sind nach fast fünf Jahren auch schon so schlau, dass wir an Tagen wie diesen besser auf dem Markt einen Kaffee trinken gehen. Dort steht zwar kein Kaffeevollautomat (der würde ja auch nicht funktionieren), aber dort gibt es barako kape und hot cake und das alles vom Gas! Und weil es open air ist, braucht man auch kein Licht – das es ja eben auch nicht gab. Ansonsten haben wir heute tatsächlich mal Leute an den Stromleitungen arbeiten sehen, wohlgemerkt hat es auch noch geschüttet – das hat dann daheim zu so etwas wie Novemberstimmung gesorgt. Aber eine heiße Schokolade hat bei den Mädels dann auch die Stimmung aufgehellt… Nur Rafael hat sich schon um drei beschwert, dass es so dunkel ist und er am liebsten gleich ins Bett will – aber eben noch bis fünf durchhalten musste…


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letzte Schulwoche

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Die letzte Schulwoche für die Mädels ist angebrochen. Debora war letztens sogar besonders fleißig und hat ihre Hausaufgaben abends bei Kerzenschein gemacht (mal wieder Stromausfall). Tabea übt fleißig Deutsch und wiederholt Mathe. Salome lässt Schule nicht all zu nah an sich heran und freut sich eher über die Nachbarskinder. In diesen Tagen werden die drei sich von ihren classmates verabschieden und mit ihnen Erinnerungskarten austauschen. Wir sind gespannt wie das wohl so emotional werden wird für alle Beteiligten…


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letzte tour

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Die Tage in klapprigen Fahrzeugen sind nun auch so langsam gezählt. Vergangenes Wochenende ging es nach Hingyon; dieses Wochenede nochmal nach Mainit. Und dann schließen wir das Kapitel der vielen Schrottlauben, die hier noch fahren und es nie durch einen deutschen TÜV schaffen würden. Unvergesslich die Tour mit dem Safari nach Paracelis, wo wir mit einem 4wdrive gestartet sind und ohne zurück kamen. Mit dem gleichen Auto (soll erst 27 Jahre alt sein) ging es letzte Woche genau vom Teng-Ab zum Chocolate House und bis in die Gemeinde unten in die Stadt. Dort haben wir erstmal den Mechaniker gerufen, der das gute Stücke wieder ins Teng-ab gefahren und durch gecheckt hat, nur um bei der Testfahrt festzustellen, dass es noch immer kaputt ist. Auch eine zweite Runde Checkup hat nix verbessert. Also sind wir mit einem fahrtüchtigen L300 (Kleinbus) los; der wurde vor 16 Jahren gebraucht gekauft und so sieht der auch aus: an zig Stellen durchgerostet und übermalt und Sitze ersetzt und dran geschweißt und überhaupt ist es jedesmal fast ein Wunder, wenn wir mit einem Fahrzeug hier los und auch wieder zurück kommen…

Die einzigen die wirklich Freude an diesen schaukeligen Touren haben, das sind die Kinder. Das Thema Kindersitze wird sie dann in Deutschland eiskalt erwischen und den Rafael werden wir vermutlich besser auf einen Traktor schnallen, der ihn entsprechend herumschaukelt – dabei schläft er ganz großartig…

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letztes Training

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Das Family and Life Core Team training geht weiter; aber für uns war es das Letzte. Unsere Kollegen aus Baguio waren zu Gast und haben uns und die Ehrenamtlichen über die nationalen Entwicklungen informiert. Baguio ist auf dem Level immer etwas besser angebunden und fungiert als regionale Größe. Wir haben aber auch gemerkt, dass wir mit unseren Teams auch auf einem ganz guten Weg sind – und noch eine ganz schöne Strecke zu bewältigen ist. Zumindest haben sich über die letzten Jahre die Kontakte nach Baguio hin verdichtet und das ist eine super Entwicklung.

Noch eine Anekdote: Das Training fand in Hingyon / Ifugao statt und nachdem wir erst mit Stromschwankungen zu kämpfen hatten (es hatten alle glücklicherweise relativ kräftige Stimmen und es ging dann auch ohne Mikro), hat dann auch noch Starkregen eingesetzt. Und wenn der dann auf ein Blechdach prasselt, da geht dann gar nix mehr. Das Team aus Baguio hat dann kurzer Hand mit allen einen Rosenkranz gebetet – und wir dachten uns: Das geht auch nur hier mit den Teilnehmern…